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(de) Italy, FAI, Umanita Nova #14-26 - Sicherheit für wen? Ein weiteres Dekret gegen die Freiheiten (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Tue, 2 Jun 2026 07:22:10 +0300
Es ist nicht das erste und vermutlich auch nicht das letzte. Das neue
Sicherheitsdekret der Regierung Meloni ist Teil einer Reihe von
Maßnahmen, die unter dem Deckmantel der "Sicherheit" Kontrolle,
Repression und administrative Befugnisse ausweiten. ---- Der Mechanismus
ist stets derselbe: Es wird interveniert, bevor ein Verbrechen
geschieht, basierend auf einer vermeintlichen Gefahr. Doch um welches
Verbrechen geht es hier? Werden Morde am Arbeitsplatz verhindert? Werden
Verbrechen von Arbeitgebern gegen Arbeitnehmer verfolgt? Werden
Rassismus, Faschismus, Ausbeutung und geschlechtsspezifische Gewalt
bekämpft?
Nein. Die Verbrechen, die diese Regierung ins Visier nimmt, sind immer
dieselben: solche, die mit Ausgrenzung, Armut und sozialen Konflikten
zusammenhängen. Es geht nicht um Machtverhältnisse, sondern um
diejenigen, die unter ihnen leiden oder sie in Frage stellen.
Präfekten und Polizeichefs haben ihre Befugnisse erweitert: Sie können
"sensible" Stadtgebiete ausweisen und die Entfernung von Personen
anordnen, die als störend oder potenziell gefährlich gelten. Eine
Verurteilung ist nicht erforderlich, ebenso wenig ein konkreter
Sachverhalt. Eine Einschätzung genügt.
Ein Prozess ist nicht nötig, ebenso wenig ein wohlüberlegtes Urteil. Es
bedarf keiner nachgewiesenen Verantwortung. Eine Verwaltungsentscheidung
genügt.
Die Logik des Verdachts wird zur Norm.
Und dann erinnern wir uns an vergangene Erfahrungen. Im Vorfeld des 1.
Mai, unter dem Faschismus, wurden systematisch Präventivhaftmaßnahmen
ergriffen: Die berüchtigtsten Antifaschisten wurden im Voraus verhaftet,
um sie an der Organisation oder Teilnahme an Demonstrationen zu hindern.
Vor diesem Hintergrund verstehen wir Emanuele Gualanos Gemütszustand in
der Nacht des 30. April 1934 besser, als die Polizei die Verhaftung von
"Subversiven" vorbereitete.
"...sie hatten sich in voller Kriegsmontur mobilisiert, um noch in
derselben Nacht alle bekannten antifaschistischen Subversiven' zu
verhaften... Ich... verließ das Land unter den wachsamen und gierigen
Blicken von Spionen, um dieser Razzia nicht zu entkommen..."
Es ist keine ferne Geschichte. Es ist dasselbe System: Zuerst
zuschlagen, basierend auf einer vermeintlichen Gefährlichkeit. Damals
nannte man es Präventivhaft; heute nimmt es andere Formen an, doch die
Logik bleibt dieselbe.
Und wenn aus Verdacht Recht wird, verschiebt sich die Grenze: Der
Polizist ist nicht länger Vollstrecker des Gesetzes, sondern jemand, der
faktisch entscheidet, wer bleiben darf und wer gehen muss, oft geschützt
durch die Immunität, die ihm die jeweilige Macht verleiht. Er wird zum
Polizisten!
Der sogenannte städtische Haftbefehl wird somit ausgeweitet und
normalisiert. Ganze Stadtgebiete werden selektiv: für die einen
zugänglich, für die anderen verschlossen. Besonders betroffen sind
sozial Schwache - junge, marginalisierte, arme Menschen -, die zu einem
Problem der öffentlichen Ordnung werden.
Neben der Prävention nimmt auch die Repression zu. Das Dekret erweitert
die Möglichkeit der aufgeschobenen Verhaftung, auch auf Grundlage von
Bildern, die bei öffentlichen Demonstrationen aufgenommen wurden. So
werden Formen sozialer Konflikte ins Visier genommen, die Macht der
Bestrafung wird im Laufe der Zeit ausgedehnt, die Teilnahme riskanter
und die Sanktionen unverhältnismäßig erhöht. Ein einziges Wort zu viel
kann monatelange Arbeit kosten.
Doch Repression allein genügt nicht. Wir müssen auch diejenigen
belohnen, die repressiv sind, und eine Erzählung konstruieren, die ihr
Handeln legitimiert. Einerseits wird die Macht gestärkt, andererseits
wird ein Nimbus der Legitimität um diejenigen gelegt, die sie ausüben
und als Garanten der Ordnung präsentiert werden.
"Sicherheit für wen?" Die Antwort geben Regierungsbeamte selbst. Die
Staatssekretärin im Innenministerium, Wanda Ferro, formuliert es klar:
Wir müssen "wahre Freiheiten, die Freiheiten anständiger Bürger"
verteidigen.
Hier liegt der Punkt. Auf der einen Seite die "Anständigen", auf der
anderen alle anderen: Protestierende, Arme, Ausländer, Andersdenkende.
Auf dieser Spaltung basiert die heutige Sicherheit.
Im Bereich der Einwanderung ist das Bild noch deutlicher.
Internierungslager werden verstärkt, Abschiebungen beschleunigt und
beschleunigte Grenzkontrollen ausgeweitet. Immigration wird eindeutig
als Sicherheitsfrage behandelt, die mit Zwangsmitteln bewältigt werden
soll. Wer bei der Rückführung kooperiert, wird mit hohen Geldprämien
belohnt.
Das Ergebnis ist ein System, in dem Garantien abgebaut und die Kontrolle
ausgebaut werden. Nicht die Sicherheit wächst, sondern die Macht zu
kontrollieren.
Eine Sicherheit, die nicht schützt, sondern auswählt. Die nicht befreit,
sondern ausschließt.
Den "guten Menschen" antworten wir: "Ihr guten Menschen, welchen Frieden
wollt ihr? Frieden, um zu tun, was ihr wollt ..."
Totò Caggese
https://umanitanova.org/sicurezza-per-chi-ancora-un-decreto-contro-le-liberta/
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(en) Greece, APO:[Thessaloniki]Anti-war demonstration 25/4 at 12:00, VENIZELO STATUE (ca, de, it, pt, tr)[machine translation]
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(de) France, UCL AL #370 - Kultur - Lektüre: Maria Sesé Sarvisé, "Erinnerungen an ein spanisches Exil (1936-1975)" (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
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