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(de) Italy, FAI, Umanita Nova #13-26 - Das Singen im Quadrat. Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Politik der Geschichtenerzähler (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Fri, 29 May 2026 09:43:16 +0300
Diese Publikation enthält wichtige Aufsätze von Autoren, die sich über
Jahrzehnte hinweg mit verschiedenen Themen und Aspekten der Figur des
Geschichtenerzählers auseinandersetzen. Gian Paolo Borghi, Autor
zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge, widmet sich seit vielen Jahren
ethnohistorischen und ethnoanthropologischen Studien sowie der
Zeitgeschichte. In seinem Aufsatz "Von der Nachkriegszeit bis zur
Urbanisierung: Die ländliche Welt im Kontrast der Geschichtenerzähler
aus der Emilia-Romagna" untersucht er die Prozesse der
Industrialisierung und der Mechanisierung der Landwirtschaft, die die
traditionelle bäuerliche Gesellschaft prägten und deren Auswirkungen
sich bereits in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts allmählich
bemerkbar machten. Borghis Analyse eines historischen Prozesses ist
grundlegend für die italienische bäuerliche Zivilisation und Italiens
Entwicklung zu einer Industrienation.
Mauro Geraci, Professor für Ethnologie am Institut für Alte und Moderne
Zivilisationen der Universität Messina. Als Geschichtenerzähler hat er
sich ausführlich mit diesem Thema auseinandergesetzt, unter anderem in
seinem Buch "Stimmen und Geschichten: Wissen, Projekte und Aufgaben von
Geschichtenerzählern aus dem Süden, von gestern bis heute, vom Wahren'
bis zum Letzten'".
In diesem Text prangert er die in den letzten Jahren entstandene
oleografische Darstellung an, durch die populäre Unterhaltung,
Volkskunst, Autoren und insbesondere populäre Sängerinnen und Sänger,
die sogenannten Cantoras, zu Priestern des Antikonsumismus stilisiert
und dadurch im Grunde "konsumierbarer" gemacht werden. Dies geschieht in
einer Art Heterogenese der Ziele, "unter dem Banner archaischer,
lokaler, populistischer, folkloristischer und politisch korrekter'
Logiken, die zwar Forschungs- und Bewahrungsprojekte vortäuschen,
letztlich aber das kritische, wenn nicht gar subversive Denken
neutralisieren, das Geschichtenerzähler historisch mit ihrem
ketzerischen Eklektizismus ausgezeichnet hat."
Tiziana Oppizzi, selbst Geschichtenerzählerin, interessiert sich für
Populärkultur und Musik. Als ehemalige Mitarbeiterin und Redakteurin der
Zeitschriften "FB FolkBulletin" und "Il Cantastorie" ist sie in mehreren
Chören aktiv. In ihrem Essay "Eine Geschichtenerzählerin erzählt sich
selbst" wirft sie neben der Schilderung eigener Erlebnisse auch Fragen
nach Erfahrungen, Kämpfen und Widerstand in Geschichten und Pamphleten
auf, allen voran die Frage nach der Wahrheit des Inhalts der Balladen.
"Fakten, Daten und Neuigkeiten, selbst falsche und erfundene, haben
durch die immer allgegenwärtigeren und sich ausbreitenden Medien einen
entscheidenden Einfluss auf das Leben der Menschen. Genau aus diesem
epochalen Wandel, der von Anthropologen und Soziologen weithin anerkannt
wird, möchte ich die Figur des zeitgenössischen Volksbarden neu
überdenken." T. Oppizzi, Gründerin des Kulturvereins "Il Cantastorie on
line", steuert zusammen mit Claudio Piccoli, der sich ebenfalls für
Populärkultur und Musik interessiert, den Essay "Tradition und Moderne
des Geschichtenerzählers: Unterschiede und Gemeinsamkeiten" bei. Claudio
Piccolis Essay beleuchtet die Geschichte des Geschichtenerzählens in
gedruckter und digitaler Form und liefert dabei aufschlussreiche
Beobachtungen. So stellt er beispielsweise fest, dass die Möglichkeiten
der musikalischen Kommunikation es dem Geschichtenerzähler ermöglicht
haben, sich vom reisenden Chronisten - einem mit einem Mikrofon
ausgestatteten Nachfolger Homers - zum global agierenden Straßenmusiker
zu entwickeln.
Franco Schirone, freiberuflicher Forscher zu anarchistischen Themen und
Autor mehrerer Werke, präsentiert uns "Storie, Ballate e Fogli Volanti:
il Canto Anarchico e i Cantastorie" (Geschichten, Balladen und fliegende
Blätter: Anarchistisches Lied und die Geschichtenerzähler). Dieser
eindrucksvolle Essay, illustriert mit Abbildungen fliegender Blätter und
Texten von der Pariser Kommune (1871) bis in die Gegenwart, untersucht
die Identifikation, oder vielmehr die Assimilation, des Volksliedes mit
dem Gesellschaftslied. Der Überblick des Autors erweist sich als äußerst
dokumentarisch wertvoll und fördert nahezu unbekannte Texte über
Giovanni Passannante und Sante Caserio sowie bisher unveröffentlichte
Werke über Gaetano Bresci zutage. F. Schirones Rezension ist reich an
Erkenntnissen, Neuigkeiten und kreativer Inspiration und vereint
vielfältige Werke und Autoren - von Pamphleten und Straßenmusikern
vergangener Zeiten bis hin zu modernen Geschichtenerzählern,
Nischen-Songwritern und populären Sängern -, die alle durch den roten
und schwarzen Faden anarchischer Einflüsse verbunden sind.
Nicht zu vergessen ist der lebendige Einleitungsessay von Pardo
Fornaciari, einem verstorbenen Geschichtenerzähler, der uns in die
Tradition der improvisierten Poesie in Ottava Rima und des Mitsingens im
Allgemeinen einführt, die in einigen Regionen Italiens noch immer
lebendig ist.
Der von Edizioni Colibrì herausgegebene Band wurde von der Mailänder
Kulturvereinigung "Pietro Gori" und der Kulturvereinigung "Il
Cantastorie on line" herausgegeben. 270 Seiten, 17,00 EUR.
Anteo
https://umanitanova.org/cantare-la-piazza-differenze-e-analogie-nelle-politiche-dei-cantastorie/
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(de) NZ, Aotearoa,AWSM: Das Ende von Aotearoas "Hart arbeiten, Erfolg haben"-Fantasie (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
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(ca) NZ, Aotearoa,AWSM: El fin de la fantasía de Aotearoa: «Trabaja duro, triunfa» (de, en, it, pt, tr)[Traducción automática]
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