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(de) Quebec: Flugi der NEFAC (en)

From I-AFD_2@anarch.free.de (FdA/IFA Hamburg)
Date Thu, 26 Apr 2001 04:53:33 -0400 (EDT)


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      A - I N F O S  N E W S  S E R V I C E
            http://www.ainfos.ca/
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## by kronstadt@juno.com
Anarchisten: Man sieht sie nur, wenn man sie fuerchtet
von Northeastern Federation of Anarcho-Communists (NEFAC)
> http://flag.blackened.net/nefac


[Hier der Text eines vierseitigen Flugblattes, das Mitglieder der NEFAC in  
einer Auflage von 10.000 am Wochenende in Quebec verteilt haben]


Angeblich wird unseretwegen in der Mitte der Stadt ein Zaun gebaut, mit  
6500 Polizisten drum herum. Wir sind AnarchistInnen aus dem Nordosten. Sie  
werden verstehen, dass wir Ihnen in diesem Zusammenhang das eine oder  
andere sagen moechten.

Obwohl wir nicht kollektiv eine gemeinsame strategische Linie beschlossen  
haben (ob Sie es glauben oder nicht, nicht alle AnarchistInnen traeumen  
nur vom Schwarzen Block), werden Sie von Fernsehen und Zeitungen seit  
Monaten vor uns gewarnt. Einige, die nicht wissen, wer wir sind --wir  
maskieren uns gut--, glauben vielleicht, dass alle AnarchistInnen wilde  
Augen und Schaum vor dem Mund haben, haben uns sogar vor uns selbst  
gewarnt.

Zum Kampf gegen den Gipfel und das FTAA

Fuer uns ist der Kampf gegen Globalisierung untrennbar vom Kampf gegen das  
oekonomische System, das die Basis dafuer ist: der Kapitalismus. Wir sind  
radikal gegen den Kapitalismus und wir sind gegen die Globalisierung, weil  
sie die Lage verschlimmert. Fuer uns sind kapitalistische Unternehmen  
private tyrannische Diktaturen, in denen LohnarbeiterInnen nur die Rechte  
haben, die sie in harten Kaempfen erstritten. Der Kapitalismus schafft  
unglaublichen Reichtum und haelt den wirtschaftlichen Ball am Rollen, das  
ist wahr, aber es geschieht auf Kosten einer unglaublichen Konzentration  
des besagten Reichtums und einer extremen Ausbeutung natuerlicher und  
menschlicher Ressourcen. Da der Kapitalismus das Elend nicht beseitigt (im  
Gegenteil, er foerdert es) und veursacht unseren Tod durch das Streben  
nach Profit, der auf Kosten aller anderen Faktoren (darunter der Umwelt)  
erzielt wird. Daher sehen wir keinen Grund, dieses System zu  
unterstuetzen.

Gleichzeitig glauben wir nicht, dass die Staaten die Opfer der  
Globalisierung sind. Sie fuehren sie an. Der Beweis dafuer ist, dass das  
FTAA nicht nur die Politik der starken Hand der Bosse und Konzerne ist,  
sondern ein Projekt, das in den Bueros der Aussenministerien der 34  
Mitgliedstaaten der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS, die Gruppe,  
die diesen Gipfel organisiert) vorbereitet wurde. Wir gehen noch weiter:  
wir sagen, dass der Staat, der auf der Autoritaet und der Macht der Eliten  
beruht, nicht Teil der Loesung ist. Es gibt keinen Grund, ein Regierungs- 
system zu unterstuetzen, das systematisch gegen die Interessen der breiten  
Mehrheit der Bevoelkerung handelt und darueber hinaus sich das Recht  
nimmt, die Entscheidungen der Reichen und Maechtigen allen aufzuzwingen.  
Der Staat ist ein kaltes Monstrum. Wenn Demokratie immer noch etwas  
bedeuten soll, dann kann sie nur ausserhalb des Staates und gegen den  
Staat aufgebaut werden.

Wir sind fuer einen radikalen Kampf, ein Kampf, der an die Wurzeln des  
Problems geht und der keine Kompromisse eingeht. Wir verweigern uns den  
Regeln des Spiels und daher weigern wir uns auch, in die Falle der Grenzen  
des "Moeglichen" und der kleinen, folgenlosen Reformen zu gehen. Wir sind  
nicht gegen jegliche Reform an sich, einige sind positiv und koennen gegen  
die Logik des Systems arbeiten, aber wir sind gegen den Reformismus. Wir  
sind RevolutionaerInnen: wenn wir auf der Strasse einige wichtige  
Konzessionen von den Herrschenden erringen koennen, klasse, aber Sie  
werden nicht erleben, dass wir um Kruemel betteln. Unsere Alternative ist  
ein libertaerer Sozialismus, der eine Oekonomie auf der Grundlage der  
Selbstverwaltung bedeutet, die Befriedigung der Beduerfnisse der  
Bevoelkerung und direkte Demokratie. Angesichts des Amerikanischen Gipfels  
und des FTAA nehmen wir die Haltung kategorischer Opposition und der  
Konfrontation ein.


Bilden wir einen grossen anarchistischen Block bei den A21

Sind wir gewalttaetig? Nein. Im allgemeinen sind wir nicht gewalttaetig,  
und Leute bei Demos zusammenschlagen ist nicht Teil unserer Praxis. Wir  
haben nicht vor, Leute auf den Strassen zusammenzuschlagen oder Quebec in  
Brand zu stecken, aber wir behalten uns das absolute Recht auf  
Selbstverteidigung vor und wir verweigern uns dem Pazifismus. Wir meinen,  
dass dies nur vernuenftig ist. Wenn wir physisch angegriffen werden, dann  
werden wir ebenso antworten. Die wahrhaft Gewalttaetigen sind diejenigen,  
die sich auf den Gipfel dadurch vorbereiten, dass sie Traenengas,  
Plastikgeschosse und Pfefferspray horten. Diejenigen, die Gesetze und  
Massnahmen ausfuehren, die hunderttausende Arme auf die Strassen bringen,  
diejenigen, die Pharmakonzerne Milliarden an Krankheit verdienen lassen,  
diejenigen, die sich ein Copyright auf das Leben verschaffen und  
Abhaengigkeit und Hunger schaffen. Mit einem Wort: diejenigen, die ihren  
Profit ueber unser Leben stellen. Das sind die, die zu fuerchten sind,  
nicht die AnarchistInnen.

Wenn Sie diese Vorstellungen teilen, laden wir Sie ein, am Samstag mit uns  
unter der schwarz-roten anarchistischen Fahne zu demonstrieren. Unsere  
Vorstellung fuer den 21. ist nicht, die Bewegung zu teilen oder zu  
provozieren, sondern vielmehr, dass alle anarchistischen Tendenzen sich  
darstellen und so sichtbar wie moeglich werden. Nicht sichtbar fuer die  
Massenmedien, die immer alles zu ihrem Vorteil verdrehen, sondern sichtbar  
fuer die Leute, die mit uns draussen auf den Strassen sind. Daher hoffen  
wir auf ein grosses und lautes anarchistisches Kontingent, das die  
Diversitaet unserer Bewegung wiederspiegelt.

Wir sehen uns mittags
Auf dem March=E9 du Vieux Port, beim CLAC-CASA-Kontingent

Der Kapitalismus ist ein Gefaengnis!
Zerbrechen wir die Mauern!

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Internationale Anarcho-Kommunistische Erklaerung gegen das FTAA
Quebec 2001

GEGEN DIE KAPITALISTISCHE GLOBALISIERUNG !
FUER FREIHEIT, SELBSTVERWALTUNG UND SOZIALISMUS !

Im April 2001 werden die 34 Staatsiberhaeupter der amerikanischen Staaten  
(mit Ausnahme von Kuba) sich in Quebec zum dritten Amerikanischen Gipfel  
treffen. Die Verhandlungen beim Gipfel werden den Rahmen fuer die  
Schaffung einer Amerikanischen Freihandelszone (FTAA) bis zum Jahr 2005  
festlegen. Diese Freihandelsvereinbarung erweitert bereits bestehende  
Vereinbarungen (FTA und NAFTA) vom hohen Norden Kanadas bis Tierra del  
Fuego. NAFTA hat bereits toedliche Konsequenzen fuer Mexiko gehabt, nicht  
zu sprechen von den Schaeden fuer die ArbeiterInnen in Kanada und den USA.  
An diesem Beispiel koennen wir einige der zerstoererischen Auswirkungen  
sehen, die das FTAA auf Lateinamerika haben wird.

Freihandelsvereinbarungen sind das Meisterstueck der Globalisierung.  
Tatsaechlich erlauben sie die Deregulierung und Oeffnung von Maerkten,  
indem sie "Handelsbegrenzungen" wie z.B. ArbeiterInnenrechte und  
Umweltschutzbestimmungen eliminieren. Darueber hinaus tragen diese  
Vereinbarungen zur Privatisierung und Kommodifizierung aller Dinge bei,  
selbst grundlegender Dienste wie Gesundheitssystem und Bildung. Das  
Phaenomen der Globalisierung beruecksichtigt eindeutig nicht die  
Interessen der breiten Mehrheit der Menschen, sondern zielt darauf ab, die  
Handvoll "neuer Herren der Welt" weiter zu bereichern, hauptsaechlich die  
Finanziers und Grosskapitalisten. Diese Globalisierung der Ausbeutung und  
Pluenderung betrifft Umwelt und Wirtschaft. Arbeitslosigkeit, schlechte  
Arbeitsbedingungen, Armut und Ungerechtigkeit werden globalisiert!

Und sie wollen uns glauben machen, dass all dies unausweichlich ist! Wir  
weigern uns, die Fatalitaet dieser kapitalistischen Logik zu akzeptieren.  
In Seattle, Prag und Nizza haben wir uns geweigert, sie zu akzeptieren. In  
Quebec, am 21. April 2001, werden wir uns wieder weigern.

Wir kaempfen fuer eine egalitaere Gesellschaft ohne Grenzen, ohne Klassen,  
ohne Sexismus, ohne Rassismus -- eine selbstverwaltete Gesellschaft, in  
der die Menschen gemaess ihrer Faehigkeiten beitragen und gemaess ihrer  
Beduerfnisse erhalten. Dieses staatenlose Gesellschaft wird frei sein und  
auf Solidaritaet beruhen, sie wird auf der Basis der direkten Demokratie  
aufgebaut werden. Freiheit, Gerechtigkeit und Wuerde sind moeglich!

FUER EINE ANARCHO-KOMMUNISTISCHE GESELLSCHAFT !

UnterzeichnerInnen:

Northeastern Federation of Anarcho-Communists / Federation des Anarcho- 
Communistes du Nord-Est (United States, Canada);
Al Badil alchooii al Taharouri (Lebanon);
Alternative Libertaire (France);
Ceskoslovenska Anarchisticka Federace (Czech Republic, Slovakia);
Workers Solidarity Movement (Ireland);
Congreso de Unificaci=F3n Anarco-Comunista (Chile);
Francophone Anarchist Federation (France, Belgium);
Federacja Anarchistyczna Bialystok (Poland);
Priamej Akcie - Anarchokomunistickej Organiz=E1cie Pr=E1ce (Slovakia);
Bikisha Media Collective & Zabalaza Books (South Africa);
Solidarita - Organization of Revolutionary Anarchists (Czech Republic);
Federazione dei Comunisti Anarchichi (Italy);
Organisation Communiste Libertaire (France);Autonomist Action (Russia);
Federation of Social Anarchists - IWA (Czech Republic);
Siberian Confederation of Labor (Russia);
Organizacion Socialista Libertaria (Argentina);
R=E9zo Maloka (France);
Anarchist Federation (Britain)

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WOZU DIENEN REFORMEN ?

Wenn wir von reformistischen AktivistInnen und Gruppen sprechen, dann  
meinen wir eine politische Stroemung, die Veraenderungen innerhalb der  
gegenwaertigen politischen Strukturen erreichen will, im Gegensatz zu den  
revolutionaeren Gruppen, die die Beseitigung dieser Strukturen wollen, um  
eine egalitaere Gesellschaft auf den Ruinen der zerbrochenen alten Welt  
aufzubauen.

Das Entstehen des Phaenomens der Globalisierung hat als direkte politische  
Konsequenz zur Folge, dass das von den ReformistInnen am meisten  
geschaetzte Instrument - das Parlament - sich den vielen Launen des  
transnationalen Kapitals unterwirft. Aber seit Seattle versuchen diese  
ReformistInnen, die Initiative zu unternehmen. Im Januar versammelten sich  
ReformistInnen aus der ganzen Welt in Porto Alegre/Brasilien zu einem  
"Sozialen Forum", dessen Ziel die Schaffung einer neuen reformistischen  
Internationale ist. In Quebec folgt der "Volksgipfel" derselben Richtung.

So lange die Bevoelkerung sich um die Globalisierung nicht schert, geben  
die Regierungen auch keinen Deut um die ReformistInnen. Aber sobald die  
Bevoelkerung anfaengt sich zu ruehren und die Strassen kochen, rufen die  
Regierungen sie zu Hilfe. Wer ist denn auch in einer besseren Lage, fuer  
ArbeiterInnen zu sprechen, als ein Gewerkschaftsbuerokrat, wenn eine  
soziale Explosion verhindert werden soll? Sicher kein ehrgeiziger Yuppie  
wie Peter Pettigrew!

Aber was wollen die ReformistInnen denn - ausser subventionierten Jobs?  
Einige von ihnen sind kategorisch gegen die Globalisierung, aber die  
groesste reformistische Stroemung begrenzt ihre Ambitionen darauf, ihr ein  
menschliches Gesicht zu geben. Konkret zielen die ReformistInnen auf den  
Einschluss "sozialer Klauseln" in die Freihandelsvertraege.

Was wird das veraendern, abgesehen davon, dass es den Schauplatz des  
Kampfes von der Strasse in die Bueros der Anwaelte verlegt? Heute alles  
auf legalistisches Vorgehen zu setzen heisst, auch das letzte Hemd noch  
wegzuwerfen (wenn dein Schrank nicht schon leer ist...). Was koennen wir  
durch einen Artikel ueber unsere Rechte im FTAA gewinnen, wenn wir schon  
sehen, wie Ottawa sich mit *seiner* Canadian Charter of Rights and  
Liberties den Hintern wischt und 34 Gauner aus ganz Amerika "in  
Sicherheit" ein wenig ueber Demokratie plaudern???

Die wahren Wuensche der reformistischen Fuehrer gehen dahin, die Macht zu  
bekommen, die "buergerliche Gesellschaft" neben den grossen Bossen zu  
repraesentieren. Der Witz dabei ist, dass keineR in der Lage zu sein  
scheint zu definieren, wer genau Teil ihrer "buergerlichen Gesellschaft"  
ist: gehoeren Geschaeftsleute dazu? und Randalos? und Polizisten, sind die  
Teil der "buergerlichen Gesellschaft"???

Ueber die "buergerliche Gesellschaft" zu sprechen, ohne die Klassen der  
Gesellschaft zu erwaehnen ist wie eine Rede halten, ohne das unanstaendige  
K-Wort zu erwaehnen (KAPITALISMUS!). Darueber hinaus leben wir immer noch  
in einer Gesellschaft, in der die ueberwaeltigende Mehrheit nicht ueber  
reale Macht ueber die eigene Zukunft verfuegt, zugunsten einer  
privilegierten Minderheit.

Da Millionen unserer Brueder und Schwestern immer noch ihre Hoffnungen auf  
die leeren Versprechungen des Reformismus setzen, ist es noetiger denn je  
aufzuzeigen, dass der einzige Weg, diese infame Absurditaet zu beenden,  
der Aufbau des proletarischen Lagers ist, die einzige soziale Kraft mit  
der Staerke, den verrueckten Zug zum Entgleisen zu bringen, der uns in  
einen bodenlosen Abgrund faehrt.

Um schliesslich die Frage zu beantworten, mit der dieser Text  
ueberschrieben wurde:

REFORMEN SIND WIE CHLOROFORM - SIE SCHLAEFERN UNS EIN !

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GUT VORBEREITETE VERRUECKTHEIT

Wenn mensch die Polizei und die Regierung beschuldigt, mit ihren  
Sicherheitsmassnahmen voellig von der Rolle zu sein, gibt mensch ihnen  
bereits ein Alibi: Verruecktheit. Die hoechstrangigen Beamten unseres  
demokratischen Polizeistaates wissen genau, was sie tun. Sie arbeiten seit  
eineinhalb Jahren daran. Sie sind schon anderswo gewesen, in Seattle, in  
Prag etc, um sich schlau zu machen.

Verrueckt sein heisst, die Kontrolle verlieren. Das ist nun das genaue  
Gegenteil von dem, was passiert. Die Ultrasicherheitsoperationen zum  
Amerikanische Gipfel sind gutgeplant, sie lassen keinen Raum fuer  
Improvisationen.

Aufgrund ihrer Dimensionen gehen die Sicherheitmassnahmen weit ueber ihren  
urspruenglichen Zweck hinaus. Quebec 2001 ist in gewisser Weise ein Labor  
der Antiglobalisierungsrepression, wenn wir die Tatsache betrachten, dass  
der Einschluss eines Wohnviertels in die Sicherheitszone ein nie zuvor  
dagewesenes Ereignis weltweit ist.

Als Teil ihres Experiments kann der demokratische Polizeistaat das Ausmass  
der Toleranz der Quebecer Bevoelkerung gegenueber so drakonischen  
Machtvorfuehrungen testen. Sie wollen wissen, wo die Grenze liegt, bis zu  
der sie ihr Ding durchdruecken koennen.

Viele andere Aspekte der Ultrasicherheitsoperation werden dem Repressions- 
apparat noch nuetzlich sein, wenn der Gipfel vorbei ist. Das Training fuer  
hunderte von Polizisten, die Erfahrungen darin, verschiedene Sicherheits- 
kraefte bei Operationen zu koordinieren, die Wiederaufruestung mit  
repressiver Technologie etc.

Nicht zu vergessen das massenhafte Sammeln von Informationen ueber Gruppen  
und Einzelpersonen, die an der Mobilisierung beteiligt sind, von den  
moderatesten zu den radikalsten Elementen, wird sie in die Lage versetzen,  
ihre Daten aufzufrischen, was in den naechsten Jahren hilfreich sein  
koennte...

Das Wachstum der repressiven Kraefte, das wir sowohl alltaeglich wie auch  
bei Anlaessen wie diesem Gipfel beobachten koennen, ist vollkommen Teil  
des Globalisierungsphaenomens. Wie koennen sie einen ganzen Kontinent  
privatisieren, ohne die Unterstuetzung durch eine Armee von Polizisten?

Zu versuchen, diese Beziehung zu ignorieren, waere ein grosser Fehler,  
weil wir nur die echte Kraft einer Bewegung ermessen koennen, wenn wir mit  
Repression konfrontiert sind. Und es ist die Haltung dieser Bewegung  
gegenueber der Repression, die die Zukunft des Kampfes bestimmen wird.

Gegen die wachsende Repression bleibt unsere staerkste Waffe die  
Solidaritaet!


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Wer wir sind

Die Northeastern Federation of Anarcho-Communists ist eine Organisation  
von RevolutionaerInnen aus verschiedenen Widerstandsbewegungen, die sich  
mit der kommunistischen Tradition innerhalb des Anarchismus  
identifizieren. Die Aktivitaeten der Foederation liegen in der Entwicklung  
der Theorie, der anarchistischen Propaganda und der Intervention bei  
Kaempfen unserer Klasse, sei es autonom oder durch direkte Beteiligung an  
sozialen Bewegungen.

Als Anarcho-KommunistInnen kaempfen wir fuer eine klassenlose und nicht- 
hierarchische Gesellschaft. Wir stehen fuer eine internationale  
Konfoederation von radikal-demokratischen, selbstverwalteten Gemeinden und  
Arbeitsstellen. Um diese Gesellschaft zu erreichen, wird unsere Klasse das  
Lohnsystem abschaffen und alle Industrien, Produktionsmittel und die  
Verteilung von Guetern vergesellschaften. Wir lehnen die Spaltung der  
ArbeiterInnen ab, die die/den EinzelneN zu einem Leben begrenzter  
Aktivitaet verurteilt zugunsten der Warenwirtschaft. Die Abschaffung von  
Maerkten und Tauschwerten wird die Befriedigung menschlicher Beduerfnisse  
ermoeglichen, gemaess dem kommunistischen Prinzip "Jeder gemaess seiner  
Faehigkeiten, jedem nach seinen Beduerfnissen".

Weitere Informationen: http://flag.blackened.net/nefac

English General Secretariat Collective:

Roundhouse Collective
C/O Black Planet Books
1621 Fleet St.
Baltimore, MD
21231
roundhouse@mobtown.org

French General Secretariat Collective:

Groupe Anarchiste Emile-Henry
C.P. 55051, 138 St. Valliers O.
Quebec (QC)
G1K 1J0
emile.henry@sympatico.ca
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Uebersetzung: FdA Hamburg


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