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(de) France, Monde Libertaire - Unterstützung für Ludo (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Sat, 8 Aug 2026 08:33:44 +0300
Pressemitteilung - SUD-Rail lässt keine politisch motivierte Entlassung
zu - Ludo ist einer von uns. Als Mitglied von SUD-Rail arbeitet er im
Rangierbahnhof Woippy für Hexafret, eine Tochtergesellschaft der
SNCF-Gruppe, die bis vor Kurzem SNCF Freight hieß. Fast ein Jahr lang
war er als Zeitarbeiter tätig. Er erledigte seine Arbeit, und zwar gut,
das ist allgemein anerkannt. Anschließend wurde er als Vertragsarbeiter
eingestellt. Auch hier gab es nichts auszusetzen. Keine Probleme, keine
Fehler, keine Verwarnungen. - Und dennoch wird er heute entlassen.
Warum? - Weil Ludo am 1. Mai 2025 während einer Demonstration mit einer
Taschenlampe fotografiert wurde. Er soll in seiner Wohnung verhaftet und
durchsucht werden. - Doch eines sei klargestellt: Beruflich gibt es
nichts. Nichts, was eine solche Entscheidung rechtfertigt. Auch seine
Vorgesetzten vor Ort bestätigen dies: Ludo erledigt seine Arbeit
ordnungsgemäß. Er hat nichts falsch gemacht. Er musste sich nie
rechtfertigen.
Warum also diese unerbittliche Verfolgung?
Wegen eines Schreibens des Innenministeriums. Einem Schreiben, in dem
eine angebliche Unvereinbarkeit zwischen seinem Beruf und seinen
politischen Überzeugungen erwähnt wird.
Ludo wurde zunächst vorsorglich suspendiert und erhielt im November 2025
ein Hausverbot. Dieser Maßnahme ging eine polizeiliche
Verwaltungsuntersuchung voraus, die seine Aktivisten- und
Gewerkschaftstätigkeiten untersuchte.
Jetzt wollen sie uns glauben machen, dass Überzeugungen ein Problem
sind. Dass Werte eine Gefahr darstellen.
Wir bei SUD-Rail lehnen eine Gesellschaft ab, in der man gefügig sein
muss, um zu arbeiten. Wir lehnen eine Gesellschaft ab, in der Engagement
bestraft wird. Wir lehnen eine Gesellschaft ab, in der Arbeitnehmer nach
ihren Ideen sortiert werden. Haben wir überhaupt noch das Recht zu
denken? Haben wir überhaupt noch das Recht, uns zu engagieren?
Unser Kollege hat beim Straßburger Gerichtshof Beschwerde gegen die
Zulässigkeit des Verwaltungsverfahrens eingelegt. Dieser Fall befindet
sich derzeit in der Berufung, und wir gehen angesichts der Beweislage
gegen Ludo nicht von einem negativen Urteil aus.
Hexafret hat das endgültige Urteil jedoch nicht abgewartet: Ludos
Entlassung erfolgte abrupt und unverständlich, ohne Rücksicht auf die
gesetzlichen Bestimmungen des Arbeitsrechts. Wie kann man den
politischen Druck des Innenministeriums übersehen, mit dem es seine
Entscheidungen einem Unternehmen aufzwingen wollte?
Der Kampf geht weiter. Am 6. Mai versammelten wir uns im Sortierzentrum
Woippy: Über 120 Menschen - Kollegen, Gewerkschaftsmitglieder und
Aktivisten - zeigten an diesem Tag vor dem Hexafret-Hauptsitz ihre
Unterstützung.
Wir werden nicht nachgeben. Denn ein Angriff auf Ludo ist ein Angriff
auf uns alle. Wir werden nicht einlenken. Solidarität ist für uns nicht
nur ein Wort, sondern eine Verpflichtung: Wir werden eine politisch
motivierte Entlassung nicht zulassen!
Die Maßnahmen von SUD-Rail haben sich bereits auf diesen Fall
ausgewirkt: Die Entlassung von Ludo wurde vom Unternehmen vorläufig
ausgesetzt; man wartet nun auf die Entscheidung über die Beschwerde.
https://monde-libertaire.net/?articlen=9026
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(en) Italy, FAI, Umanita Nova #17-26 - In memory of Luigi Proietti (ca, de, it, pt, tr)[machine translation]
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(en) France, Monde Libertaire - Support for Ludo (ca, de, fr, it, pt, tr)[machine translation]
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