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(de) Italy, Sicilia Libertaria #468 - REFLEXIONEN ZUM REFERENDUM - Die Maske fällt ab (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Mon, 3 Aug 2026 07:18:36 +0300
Dieser Artikel wird Ihnen sicherlich nicht die Ergebnisse des
Verfassungsreferendums zur Justiz präsentieren. - Wird dieses
Nein-Ergebnis also irgendetwas für uns Normalsterbliche ändern? Und
hätte sich etwas geändert, wenn das Ja gewonnen hätte? Wohl kaum. Warum
also überhaupt darüber reden? Was bringt es? Nun, hinter dem Wahlkampf
und dem Referendumsergebnis verbirgt sich etwas Umfassenderes, das einer
Analyse wert ist.
Beginnen wir mit der grundlegenden Tatsache: Die Regierung wollte eine
Verfassungsreform bezüglich der Funktionsweise des Justizsystems, und
dieses Referendum war die Folge. Es wurde (mit Betonung auf dem
Imperfekt) als rein technischer Natur dargestellt. Auf dem Spiel standen
die Funktionsweise und Organisation der höheren Institutionen, die der
italienischen Justiz unterstehen. Ziel war es, die Unabhängigkeit der
Justiz so weit wie möglich zu untergraben, indem man sich an die
Grundsätze der berüchtigten "Verfassungsmäßigkeit" hielt und subtil
agierte, ohne deren Ziele offen zu respektieren. Um es kurz zu machen:
Die Auflösung des Obersten Gerichtshofs und die Schaffung eines neuen,
übergeordneten Gremiums, dessen Mitglieder zur Hälfte von der
Parlamentsmehrheit gewählt (das sollte man nicht vergessen) und zur
Hälfte per Los bestimmt wurden, diente zumindest dazu, den Grundstein
für einen neuen Kurs zu legen, in dem die Politik schrittweise in die
Justiz eindringen konnte. Ein politischer "Kampf", der (ohne die
faschistische Manie der totalen Kontrolle wiederzubeleben) auf Silvio
Berlusconis Bestrebungen in seinem ewigen Kampf gegen die "roten Roben"
(sic!) zurückgeht.
Aber seien wir ehrlich: Ungeachtet des Konsenses, den die gegenwärtige
Rechte bei den letzten Wahlen erzielt hat, hätte sich ihre Wählerschaft
für eine rein technische Frage bezüglich der höheren Institutionen der
Justiz interessiert? Diese polemische Frage ist nicht so bösartig, wenn
man bedenkt, dass die Debatte über das Referendum monatelang nicht in
Gang kam.
Die Mitte-Links-Partei hatte ihren verhaltenen Widerspruch zu Recht
geäußert, die Regierung schwieg dazu weitgehend ... und alles blieb
weitgehend ruhig bis zum entscheidenden Moment der Rede von Minister
Nordio Ende 2025. Darin zeigte er sich überrascht, dass die
Mitte-Links-Partei sich gegen die Reform aussprechen könnte, da es "auch
im Interesse der Opposition läge, wenn sie die Wahlen gewinnen und
regieren würde". Damit fiel die Maske. Ziel der Reform ist es, der
Regierungspolitik mehr Einfluss auf die Justiz zu ermöglichen. Doch
springen wir einige Monate vorwärts, in den Zeitraum Januar/Februar
2026. Hier argumentiert Nordio selbst, das Referendum habe nichts mit
der Funktionsweise der Justiz und somit auch nichts direkt mit den
Bürgern zu tun; eine Aussage, die Lega-Senatorin Giulia Bongiorno noch
drastischer bekräftigte: "Nur ein Ignorant könnte glauben, dass diese
Reform Auswirkungen auf die Dauer und Effizienz der Justiz haben
sollte." Warum sollten wir also mit Ja stimmen? Alle Voraussetzungen
sind also gegeben. Jetzt ist klar: Die lautstärksten Verfechter des
Nein-Lagers waren ausgerechnet die Rechten. Sie haben im Grunde von
Anfang an alles im Alleingang entschieden und wieder rückgängig gemacht.
Aber wie wir alle wissen: "Wer aufgibt, ist verloren" - man gibt niemals
auf.
Sie machten aus einem technischen Referendum ein politisches Ultimatum,
ein regelrechtes Getöse, im Glauben, damit zu gewinnen, genau wie bei
der Parlamentswahl. Und wohlgemerkt, dieselbe Heuchelei wurde auch von
der Mitte-Links-Partei ausgenutzt, darunter jene, die lautstark die
Notwendigkeit des Verfassungsschutzes forderten, während sie gestern
beispielsweise Artikel 18 abschafften und ihn damit verhöhnten.
Um den entstandenen Rückstand aufzuholen - nach monatelanger, womöglich
vergeblicher Propaganda und einigen verhängnisvollen,
selbstsabotierenden Äußerungen (die von der Opposition wörtlich
übernommen wurden, um das Nein-Lager zu stärken) -, versuchte die
Regierung, mit vulgärer, manipulativer und simplistischer Propaganda
nachzulegen. Daraufhin startete eine gigantische Wahlkampagne für das
Ja-Lager. Askatasuna? Gebt den Richtern die Schuld, stimmt mit Ja.
Familie im Wald? Stimmt mit Ja. Garlasco? Stimmt mit Ja. Halsschmerzen?
Husten? Stimmt im Referendum mit Ja! Moment mal, war das nicht eine
technische Angelegenheit, die die "Zeitplanung und Effizienz der Justiz"
nicht beeinträchtigte? Vielleicht war die vorherige polemische Frage
dann doch nicht so bösartig.
Es dauerte nur einen Tag, und da war sie: die "Umbildung", der
erzwungene Rücktritt von Delmastro, Bartolozzi und Santanché, die sich
als unanständig erwiesen hatten ... Man fragt sich: Aber wären sie
anständig gewesen, wenn das Ja-Lager gewonnen hätte? Hätte Giorgia
"Disciamo" Meloni diese zwielichtigen Gestalten, sagen wir, zum
Rücktritt bewegt, sie eingeladen oder gar gezwungen?
Was lässt sich also abschließend zu diesem Referendum sagen? Nun,
vielleicht gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer, zumindest die
Erkenntnis, dass große Worte nicht von Dauer sein werden.
Alessandro Usai
http://www.sicilialibertaria.it/wp-content/uploads/aprile2026_compressed.pdf
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(en) Italy, Sicilia Libertaria #468 - REFLECTION ON THE REFERENDUM. - Take off the mask (ca, de, it, pt, tr)[machine translation]
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