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(de) France, Pressemitteilung des UCL - Lasst uns den 1. Mai als Ausgangspunkt nehmen (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]

Date Fri, 5 Jun 2026 08:55:01 +0300


Macrons jüngster Angriff auf die Arbeitnehmer: Bäckerei- und Blumenladenangestellte sollen an unserem Nationalfeiertag arbeiten. Ihre Strategie ist simpel: Stück für Stück werden unsere hart erkämpften sozialen Rechte ausgehöhlt. Nach Renten, Sozialversicherung und Arbeitslosengeld ist nun der 1. Mai an der Reihe. Die einhellige Mobilisierung der Gewerkschaften zwang die Regierung, ihren Plan, den Sonderstatus des 1. Mai - eines Feiertags und gleichzeitig des einzigen bezahlten freien Tages - gesetzlich abzuschaffen, aufzugeben.

Dennoch haben sie die geplante Änderung des Arbeitsgesetzbuches bis zum 1. Mai 2027 nicht aufgegeben. Regierung und Arbeitgeber verfolgen drei Ziele:

Einen zusätzlichen Produktionstag zu gewinnen. Selbst wenn sie ihren Angestellten das Doppelte zahlen müssen, profitieren die Arbeitgeber immer noch davon - ein Grund zum Nachdenken.

Sie beschwichtigen ihre Angestellten, indem sie ihnen quasi einen Bonus anbieten, ohne die Löhne zu erhöhen.

Sie zerstören das Klassenbewusstsein der Arbeiterklasse, indem sie den 1. Mai trivialisieren und ihn zu einem bloßen Feiertag degradieren, losgelöst von seiner Geschichte. Denn bevor er unter dem Pétain-Regime zum "Tag der Arbeit" und damit zum bezahlten Feiertag erklärt wurde, war der 1. Mai ein Tag des internationalen Kampfes für den Achtstundentag. Ein Tag der Streiks, Demonstrationen und Aufstände, mit Repressionen, Schießereien und Märtyrern unter den Arbeitern und Gewerkschaftern, auch in Frankreich. Genau das wollen sie ein für alle Mal auslöschen.
Es geht also weniger darum, einen freien Tag zu erhalten, der manchmal ein verlängertes Wochenende ermöglicht, sondern vielmehr darum, dem 1. Mai seine politische Bedeutung für die Arbeiterklasse zurückzugeben. Das bedeutet, dass wir starke Gewerkschaften aufbauen müssen, die fähig sind, sich gegen das Kapital zu behaupten, und einen 1. Mai schaffen müssen, der nicht nur ein Gedenktag ist, sondern seine zentrale Rolle im Kampf zurückerlangt.

Mehr als nur ein Tag zum Feiern: Der 1. Mai 2026 muss unser Startsignal sein - nicht um Errungenschaften zu sichern, sondern um neue zu gewinnen.

Lasst uns am 1. Mai auf die Straße gehen! Und schon am nächsten Tag mit der Organisation beginnen!

Libertäre Kommunistische Union, 28. April 2026.

https://www.unioncommunistelibertaire.org/?Faire-du-1er-Mai-notre-point-de-depart
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