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(de) Italy, FAI, Umanita Nova #33-25 - Gegen die COP30-Farce. Territorien verteidigen, den Kampf globalisieren! (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]

Date Wed, 31 Dec 2025 07:35:07 +0200


Die COP30 findet in Belém, im Herzen des Amazonas, statt: eine weitere globale Klimakonferenz, die verspricht, den Planeten zu "retten", ohne jemals diejenigen zu hinterfragen, die ihn zerstören. Seit dreißig Jahren das gleiche Bild: feierliche Erklärungen, Kompensationspläne, Gruppenfotos und ein immer dramatischeres Ergebnis. Die globalen Emissionen steigen, die Konzentration von Kapital und Macht wächst, und Territorien werden im Namen der "grünen Transformation" weiterhin ausgebeutet.
Hinter den Kulissen der COP wetteifern Regierungen und multinationale Konzerne darum, die von ihnen selbst verursachte Katastrophe zu bewältigen. Heute gibt sich der Kapitalismus ein ökologisches Gesicht: Er spricht von "Klimaneutralität", "Kohlenstoffmärkten" und "sauberen Technologien", doch in Wirklichkeit bereitet er eine neue Phase der Akkumulation vor, die auf der Kontrolle natürlicher Ressourcen und der Vertreibung von Bevölkerungsgruppen aus ihren angestammten Gebieten beruht. Der "Green Deal" ist nichts anderes als eine modernisierte Version des alten Kolonialismus: Lithiumabbau statt Öl, Privatisierung der Biodiversität statt der Wälder, Profit aus der Katastrophe.
Während die Mächtigen die Grenzen des Planeten wie Budgetposten behandeln, bauen Tausende von bäuerlichen, indigenen, feministischen und basisdemokratischen Bewegungen ihre eigene Alternative auf. Von der Via Campesina bis zur Bewegung der Landlosen, von Amazonas-Gemeinschaften bis zu den agroökologischen Netzwerken der Sahelzone - überall erhebt sich eine gemeinsame Stimme: Ernährungssouveränität, Klimagerechtigkeit, Selbstverwaltung der Gebiete durch die Bevölkerung. Das Manifest, das vor der COP30 veröffentlicht wurde, ist eindeutig: "Es gibt keine Klimalösungen ohne einen systemischen Wandel, der die kapitalistische und patriarchale Macht zerschlägt." Es ist die Sprache des Widerstands, die von unten kommt, nicht von Ministerien oder Konferenzen.

Doch selbst an dieser Front des Kampfes stellen sich schwierige Fragen. Der "globale Süden" ist nicht länger nur Opfer: Neue Mächte, allen voran China, replizieren extraktivistische und industrielle Modelle, die Ökosysteme und Gemeinschaften zerstören. Die Herausforderung besteht darin, eine Solidarität zwischen den Völkern zu schaffen, die diese Widersprüche nicht ausblendet und territoriale Autonomie in den Mittelpunkt stellt - im Gegensatz zu jeder Form von Herrschaft, sei sie westlich oder von sogenannten "Emerging Nations". Für diejenigen, die von unten kämpfen, geht es nicht darum, wie man den Kapitalismus nachhaltig gestalten kann, sondern wie man ihm entkommen kann. Abkommen, Märkte und Entschädigungen reichen nicht aus. Wir brauchen Netzwerke gegenseitiger Unterstützung, die Selbstverwaltung von Gemeingütern und Gemeinschaften, die gemeinsam entscheiden können, wie produziert und was konsumiert wird. Es ist keine technische, sondern eine politische Frage: Wer Land, Wasser und Energie kontrolliert, kontrolliert das Leben.

Die COP30 wird, wie ihre Vorgänger, ein großes Machtspiel sein. Doch abseits der Paläste wächst ein anderes Netzwerk, bestehend aus Bauernkämpfen, Volksversammlungen, selbstverwalteten Kooperativen, Besetzungen und Bewegungen zur Verteidigung von Territorien. Hier findet der wahre Wandel statt - ein Wandel, der nicht in Tonnen CO2, sondern in Freiheit, Würde und Solidarität gemessen wird.

Gegen die Farce der COP30: Lasst uns den Kampf globalisieren, lasst uns die Hoffnung globalisieren.

Totò Caggese

https://umanitanova.org/contro-la-farsa-della-cop30-difendere-i-territori-globalizzare-le-lotte/
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