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(de) France, Monde Libertaire - Bekämpfung des Populismus (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Wed, 24 Dec 2025 12:45:56 +0200
Die institutionelle, wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche
Verwirrung, die wir in einem chaotischen und unsicheren internationalen
Kontext erleben, bietet einen fruchtbaren Boden für rechtsextreme
Bewegungen mit populistischer Rhetorik. Vorsicht mit dem Begriff: Er
bezeichnet den Diskurs jener, die im Namen des Volkes sprechen, um die
"Eliten" - insbesondere die politischen, medialen und kulturellen Eliten
- anzuprangern, zu denen sie selbst aber gehören, wie Gérard Noiriel in
seinem kürzlich erschienenen Buch *Das französische Volk: Geschichte und
Polemik* (erschienen bei Tallandier) ausführt. Diese Populisten stellen
den Willen des Volkes dem Rechtsstaat entgegen. Sie prangern den
Niedergang eines kranken Frankreichs an. Sie lehnen die Herrschaft der
Mächtigen über das Volk ab ... Von welcher Herrschaft spricht der Autor?
Sozialer Herrschaft? Symbolischer Herrschaft? Es sei angemerkt, dass die
Machthabenden selbst zu dieser Verachtung der Arbeitslosen, der Armen
und all jener beitragen, die nicht ihrer eigenen Gruppe angehören.
Als Historiker zeichnet Gérard Noiriel die Geschichte unseres Landes
nach und bettet die Probleme und Äußerungen von Populisten in einen
langen historischen Kontext ein. Der Leser wird zweifellos Argumente
finden, die diesen bedauernswerten Gestalten entgegentreten.
So murren und demonstrieren die Menschen. Aufstände sind in der
Geschichte häufig. Stets ein dominierendes Thema: Verachtung. Sie werden
"Bauern", "Jacques" (daher das Wort "Jacquerie", Bauernaufstand) oder
"Bettler" genannt. Im 19. Jahrhundert bezeichnete ein Journalist sie als
Barbaren: "Sie leben in den Vororten unserer Industriestädte." Adolphe
Thiers folgte derselben Denkweise, als er das Pariser Volk massakrierte.
Doch ebendiese Menschen gründeten 1895 Organisationen wie die CGT
(Confédération Generale de Labour). Wenn Unzufriedenheit und soziale
Kämpfe aufkommen, sorgt die Macht der Eliten für reißerische Nachrichten
oder lenkt die Aufmerksamkeit durch die ihnen gefügigen Medien darauf.
Populisten stellen die Volkssouveränität stets dem Rechtsstaat
gegenüber. Durch die repräsentative Demokratie sind die Menschen zu
bloßen Konsumenten der Politik geworden und ihrer Werte beraubt. Die
Positionen und Äußerungen der letzten Monate zeigen, wie zerbrechlich
Bürgerrechte und Grundrechte sind.
Auf der Suche nach der Wahrheit
Wenn das Volk befragt wird, ähneln Referenden - historisch wie auch in
jüngster Zeit - oft Volksabstimmungen. Die Kommunikation zwischen Volk
und Eliten über die Medien war ambivalent. Offizielle Presse, Zensur,
Karikaturen ... aber auch die Presse des 19. Jahrhunderts ist für ihre
Exzesse bekannt, und Drumont, der Verfechter des Antisemitismus, hüllte
sich in eine Opferrolle. Andere, wie Hervé und Barrès, betrieben während
des Ersten Weltkriegs Propaganda. Heute dienen die Verbreitung sozialer
Medien durch digitale Fortschritte und die Manipulation von
Meinungsumfragen denselben Zwecken. Das beste Beispiel dafür ist die
Ausnutzung äußerer und innerer Unsicherheit. Gérard Noiriel widerlegt
anhand von Daten die Rhetorik der etablierten Rechten. Er betont, dass
"jede politische Bewegung widersprüchliche Aspekte aufweist, die
konservative Kräfte ausnutzen können". Wie bereits erwähnt, behandelt
jedes Kapitel ein von diesen Gruppen instrumentalisiertes Thema.
Frauenrechte, Migration, die Sprachfrage, Rassismus,
Fremdenfeindlichkeit und Bildung werden allesamt verzerrt, um das
friedliche Zusammenleben in jeder Gesellschaft zu verurteilen. Das
eklatanteste Beispiel ist sicherlich der Missbrauch des Säkularismus.
Dieser von manchen Medien als "neu" bezeichnete Säkularismus ist in
Wirklichkeit Intoleranz gegenüber Religionen. Doch Säkularismus an sich
ist nicht intolerant. Es ist die Intoleranz, die Konflikte erzeugt.
Gérard Noiriel schließt sein Buch mit dem meiner Meinung nach
interessantesten Kapitel ab, das dem Werk von Marc Bloch gewidmet ist.
Er warnt vor Geschichtsnarrativen, die Fakten beschönigen und die
öffentliche Meinung manipulieren, um unsere Identität zu formen. Noiriel
stützt sich auf historische Forschung, ohne sich in einen Elfenbeinturm
zurückzuziehen, und bezieht die Volksbildung mit ein. Ein Beispiel dafür
ist der Historiker Thukydides: "Die meisten Menschen suchen nicht nach
der Wahrheit, die ihnen gleichgültig ist, sondern übernehmen lieber
vorgefertigte Meinungen." Seiner Ansicht nach "können wir jenen, die
nach einer besseren Welt streben, helfen, wirksamere Handlungsformen zu
entwickeln als die, die heute existieren." Dieses Buch leistet einen
Beitrag zu diesem Ziel.
* Gérard Noiriel
Das französische Volk,
Geschichte und Polemik
Tallandier, 2025
https://monde-libertaire.net/?articlen=8694
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- Prev by Date:
(de) France, OCL CA #354 - Befreiung der Staatsverschuldung aus dem Griff des Kapitalismus (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
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(en) Italy, FAI, Umanita Nova #32-25 - Peace Conditions. Freedom Without States (ca, de, it, pt, tr)[machine translation]
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