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(de) France, OCL CA #338 - Fischereiökologie, Manifest für eine wirklich nachhaltige Fischerei Didier Gascuel (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]

Date Mon, 15 Apr 2024 09:34:46 +0300


Didier Gascuel ist ein auf Meeresökologie spezialisierter Akademiker aus Rennes, der sich hauptsächlich mit den Auswirkungen der Fischerei und des Klimawandels auf die Meeresumwelt beschäftigt. Dieses kurze Buch ist sein drittes zum Thema nachhaltige Fischerei. Warum also diesen kleinen Aufsatz im Courant Alternatif hervorheben? Auf den ersten Blick nicht viel, zumal der Autor, der wohl den Ökoreformisten nahesteht, die Gelegenheit nutzt, um uns mitzuteilen, dass eine gute europäische Fischereipolitik von der "guten Abstimmung" abhängt! Werfen wir auch einen Blick auf die Schwere bestimmter verwendeter Begriffe, wie etwa des für diesen Anlass erfundenen und im Titel verwendeten Begriffs: "Fischereiökologie". Also ja, trotz dieser wenigen Details ist dieses Buch aus mehreren Gründen immer noch interessant.

Einerseits steht der Beruf des Fischers in der Kritik, obwohl er einer großen Mehrheit der Bevölkerung kaum bekannt ist. Daher riskiert die Linke im weitesten Sinne nur sehr selten, sich auf die Seite dieses oft als reaktionär und "Delfinmörder" bezeichneten Berufsstandes zu stellen. Allerdings gibt es beim Angeln nicht "einen Beruf", sondern "mehrere Berufe". Ohne auf die Karikatur von "guten und schlechten Fischern" einzugehen, gibt es in der Tat mehrere Arten des Fischfangs, vom Industrietrawler bis zum kleinen Küstentrawler allein auf seinem Boot, einschließlich des Jakobsmuschelbaggers. Jeder seiner Berufe hat seine Besonderheiten, unterschiedliche Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes, Auswirkungen auf unterschiedlichen Ebenen auf Ressourcen und unterschiedliche Einflüsse im politischen Bereich (1). Für Uneingeweihte ist es in der Tat schwierig zu navigieren, und daher ist es einfacher, es auf ein Ganzes zu reduzieren: Seeleute, die eine natürliche Ressource nutzen. Angesichts dieses allgemeinen Mangels an Wissen in der Gesellschaft ist es sehr wertvoll, eine klare, strukturierte und lehrreiche Rede zu diesem Thema zu lesen. Didier Gascuel ist ein Verfechter der Kleinfischerei, deren Auswirkungen auf die Umwelt im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit im Vergleich zu ihrem industriellen Konkurrenten nahezu anekdotisch bleiben. Es zeigt durch "A+B", wie dieser Berufsstand, der im Allgemeinen ein Qualitätsprodukt anbietet, unter der Industrialisierung, europäischen und nationalen Entscheidungen sowie Umweltveränderungen leidet. Derzeit gibt es nur sehr wenige substanzielle Texte, die sich mit den Problemen befassen, die das Leben der Fischer mit sich bringt, und genau das tut der Autor in diesem Buch.

Andererseits befindet sich der Berufsstand in einer weiteren Fischereikrise, die im Zusammenhang mit dem Flottenausstiegsplan von Hervé Berville (2), Minister für Meer, im Februar 2023, zu einem Anstieg der Treibstoffpreise und der vielbeachteten Schließung beitrug vom Golf von Biskaya bis hin zur Fischerei zur Begrenzung des unbeabsichtigten Fangs von Meeressäugetieren ist es sehr begrüßenswert, einen Text zu entdecken, der Klarheit in Bezug auf die öffentliche Politik im Hinblick auf den Schutz der Ressourcen, die Zukunft des Berufsstands und die internen politischen und industriellen Absprachen schafft Erzeugerorganisationen.

Anmerkungen
1 - siehe den Artikel des Vereins Pleine Mer über die repräsentativen Wahlen für die Fischerei im Jahr 2022:
https://blogs.mediapart.fr/association-pleine-mer/blog/220422/elections-representatives-2022-la-peche-industrielle-neerlandaise-en-ambuscade

2 - https://www.ouest-france.fr/mer/plan-de-sortie-de-flotte-en-bretagne-quarante-cinq-bateaux-vont-partir-a-la-casse-bcc38882-aec2- 11ed-bf2b-d38d35d717ba#&nbsp

http://oclibertaire.lautre.net/spip.php?article4111
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