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(de) Germany, Die Platform: Auf der Straße für die feministische Revolution - Aktionsbericht vom 8. März 2024 (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Sun, 14 Apr 2024 11:10:33 +0300
Der 8. März ist vorbei. In ganz Deutschland haben sich Frauen, Lesben,
inter, trans, nichtbinäre, agender Menschen (FLINTA*s) und ihre
Verbündeten am feministischen Kampftag die Straße genommen, um für eine
Überwindung des Patriarchats zu demonstrieren. In den meisten Städten
wurde die Mobilisierung von lokalen feministischen Kollektiven oder
Bündnissen getragen. Antikapitalistische und revolutionäre Positionen
waren vielerorts deutlich sicht- und hörbar. ---- Auch wir als
Organisation haben uns bundesweit an Mobilisierungen beteiligt oder
diese mitorganisiert. In mehr Städten als in den Jahren zuvor, konnten
unsere Lokalgruppen organisiert auftreten und unsere Standpunkte nach
außen vertreten. Mit den Genoss:innen von Perspektive Selbstverwaltung
haben wir zudem das erste Mal eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht.
Ein Zeichen der sich zunehmend festigenden Verbindung zwischen beiden
Organisationen. Es folgen kurze Berichte aus den einzelnen Städten.
Leipzig
In diesem Jahr beteiligten wir uns als Lokalgruppe an einer
Demonstration, zu der Gewerkschaften und bürgerliche Bündnisse
aufgerufen hatten. Neben Fahnen und einem größeren Banner hatten wir
auch einen Stoß doppelseitige Flyer mit einem kurzen Statement und
Parolen dabei. Die Flyer wurden uns praktisch aus den Händen gerissen.
Die Parolen trafen auf viel Zustimmung und wurden dann auch gemeinsam
angestimmt. Die Demo endete nahe einer Kundgebung eines Bündnisses
linksradikaler Gruppen, an der wir uns auch noch beteiligten. Insgesamt
waren schätzungsweise 3500 Menschen an diesem Tag in Leipzig auf der Straße.
Berlin
In der Hauptstadt beteiligten wir uns zusammen mit anderen
Anarchist:innen und dem feministischen Kollektiv Azadi Berlin an einer
Demonstration unter dem Motto "Feminism unlimited". Etwa 5000 Menschen
folgten dem Aufruf. Auf unserem Banner war zu lesen: "Gegen Staat und
Kapital - Feminismus überall!". Am 9. März hielten wir außerdem im
Rahmen unseres monatlichen Cafes in der Linie 206 den
Anarchafeminismus-Vortrag der Plattform.
Hamburg
In diesem Jahr hatte das Hamburger Bündnis zum internationalen 8.
März-Streik unter dem Motto "Kämpfe vereinen gegen Sparpolitik, Kriege
und rechte Ideologie" aufgerufen. Tausende FLINTA*s mit und ohne
Behinderung sowie solidarische cis Männer versammelten sich auf dem
Hamburger Rathausmarkt und zogen mit einer kraftvollen Demonstration
durch die Innenstadt. Neben musikalischen Beiträgen verliehen
Performances und Tanz der Versammlung einen lebendigen, widerständigen
Ausdruck. Wir von der Lokalgruppe Hamburg waren mit auf der Straße für
einen kämpferischen 8. März und haben uns mit ausgedruckten
Demo-Sprüchen und Liedtexten beteiligt.
Bochum
In diesem Jahr schlossen wir uns als Lokalgruppe Ruhr der Demonstration
zum feministischen Kampftag in Bochum an. Vom Hauptbahnhof aus zogen
etwa 4000 Menschen unter dem Motto: "Zähne zeigen, standhaft bleiben!"
bis zum Schauspielhaus. Wir beteiligten uns mit einem Banner, das miese
Löhne, mickrige Renten und Männergewalt als Symptome von Patriarchat und
Kapitalismus anprangerte. Eingebettet war die Demonstration in eine
breitere Kampagne, die feministischen Aktionswochen, zu der den ganzen
März lang Veranstaltungen stattfinden.
Köln
Am frühen Abend des 8. März versammelten sich etwa 5000 Menschen im
Schatten des Kölner Doms zur feministischen Demonstration. Aufgerufen
hatte ein Bündnis verschiedener feministischer und revolutionärer
Gruppen, an dem auch wir uns beteiligten. In der ersten Rede des Abends
machten zwei Genoss:innen unserer Lokalgruppe ihrer Wut über die
patriarchalen Verhältnisse Luft. Sie zeigten klar die Perspektive auf,
für die wir kämpfen: Nieder mit Patriarchat, Staat und Kapital. Für ein
gutes, freies Leben für alle Menschen! Auf der Demo selbst waren mit wir
Fahnen und einem Banner vertreten.
Siegen
Der diesjährige 8. März in Siegen fand im Rahmen der feministischen
Aktionswochen statt, die insgesamt elf Workshops, Konzerte, Vorträge,
Diskussionen und mehr beinhalteten. Eine von der FAU organisierte
Diskussion zum Anarchafeminismus, ein Kinderbuchlesen und ein Workshop
zu Feminismus und Klima stachen heraus. Die Demo am feministischen
Kampftag selbst, an der wir von der Intiative zum Aufbau einer
Plattform-Lokalgruppe teilnahmen, war mit 100 Menschen leider nur mäßig
gut besucht.
Trier
Seit einigen Jahren arbeiten wir als Lokalgruppe mit der Feministischen
Vernetzung Trier zusammen. Diese organisierte auch 2024 wieder eine
Demonstration zum feministischen Kampftag. Unter dem Motto "Gegen Macker
und Faschisten - Fight the Power! Fight the System!" zogen 450 Menschen
von der Porta Nigra bis zum Viehmarkt. Neben den Freund:innen der
kurdischen und iranischen Community waren auch wir in diesem Jahr wieder
mit einem Redebeitrag vertreten. Die Demo setzte ein kämpferisches
Zeichen in lila Rauch und endete mit einem ausgelassenen gemeinsamen
kurdischen Volkstanz.
In den kommenden Monaten und Jahren wollen wir unseren antipatriarchalen
Ansatz in Theorie und Praxis weiter vertiefen. Ihr teilt unsere
Perspektive eines anarchistischen Feminismus und wollt gemeinsam dafür
kämpfen? Dann schließt euch uns an! Schreibt eine Direktnachricht oder
Mail an eure nächstgelegene Lokalgruppe oder an die Föderation.
Widerstand und Organisation - für die feministische Revolution!
https://www.dieplattform.org/2024/03/19/auf-der-strasse-fuer-die-feministische-revolution-aktionsbericht-vom-8-maerz-2024/
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