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(de) Germany, Die Platform: Heraus zum 1. Mai 2026 - Internationales anarchistisches Statement (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Thu, 16 Jul 2026 07:58:08 +0300
Der 1. Mai hat eine lange Tradition in der anarchistischen und globalen
sozialen Bewegung. Was ursprünglich eine in den USA stattfindende
Mobilisierung für den 8-Stunden-Arbeitstag war, die brutal
niedergeschlagen wurde, entwickelte sich zu einer weltweiten Bewegung,
die heute überall auf der Welt von Gewerkschaften, politischen
Organisationen und Bürger*innen gleichermaßen als Symbol des
Klassenkampfes gefeiert wird. Auch wenn die herrschende Klasse versucht
hat, ihm seinen Ursprung als Tag des Kampfes und der Klassensolidarität
zu nehmen, dürfen wir seine wahren Wurzeln niemals vergessen.
Globale Stagnation und Kampf
Die Weltwirtschaft hat sich in den letzten Jahren verlangsamt: Die
Industrieländer verzeichnen nur noch ein sehr geringes Wachstum, China
hat gegenüber seinem früheren rasanten Tempo an Schwung verloren, und
der Rest der Welt kann diese Lücke nicht ausgleichen. Gleichzeitig hat
sich die Verteilung von Einkommen und insbesondere von Vermögen derart
verschlechtert, dass der Lebensstandard breiter Schichten der
Arbeiter:innen klasse sinkt.
Der Klassenkampf spitzt sich ständig zu, während die organisierte
Arbeiter:innenbewegung weltweit einen absoluten Tiefpunkt erreicht hat.
Gleichzeitig hat die extreme Rechte an Einfluss gewonnen und greift
gemeinsam mit der Bourgeoisie die bestehenden Sozialsysteme und
Institutionen an, die die Arbeiter:innen in jahrzehntelangen Kämpfen
errungen haben.
Neben dieser sozialen Zerstörung erleben alle Bereiche der Gesellschaft
eine zunehmende Militarisierung, die jeden Aspekt des politischen Lebens
durchdringt. Eine zentrale Auseinandersetzung dreht sich derzeit um die
Frage von Krieg und Militarisierung, die sowohl ein Mittel zur Anhäufung
von Reichtum für die Bourgeoisie und zur Rettung des zusammenbrechenden
kapitalistischen Wirtschaftssystems sind, als auch dazu dienen, die Wut
der Jugend aus der Arbeiter:innenklasse gegeneinander zu lenken.
In vielen Ländern sind die Zentralgewerkschaften noch nicht in der Lage,
eine Einheitsfront gegen die Angriffe von oben zu bilden, doch lässt
sich an der Gewerkschaftsbasis und darüber hinaus ein wachsender
Widerstand beobachten. Während weltweit meist spontane und gewalttätige
Proteste ausbrechen, lässt sich innerhalb der populären Bewegungen eine
Tendenz beobachten, durch die Organisierung in Nachbarschaften und
Gewerkschaften Militanz zu entwickeln.
Imperialer Niedergang, imperialistischer Krieg
Die wirtschaftliche Macht der Vereinigten Staaten ist seit vielen
Jahrzehnten im Niedergang begriffen, doch im vergangenen Jahr kam es zu
einem Bruch. Anstatt an ihrer eigenen Ordnung festzuhalten, haben die
Vereinigten Staaten das Gesetz des Dschungels wieder eingeführt und
führen Kriege zur territorialen Expansion, zur politischen Rache und zur
regelrechten Plünderung, ohne jede andere Rechtfertigung als ihre eigene
Macht, dies zu tun.
Die Folge davon ist eine Welt, die in blutigen Konflikten versinkt.
Trump hat Venezuela zu einem imperialen Vasallenstaat gemacht, dessen
Ölindustrie unter US-Kontrolle steht, und in Zusammenarbeit mit Israel
einen mörderischen Krieg gegen den Iran entfesselt. Unterdessen
annektiert Israel, berauscht von der Straffreiheit für seinen Völkermord
im Gazastreifen, de facto den Süden Syriens, verschärft seine ethnische
Säuberung im Westjordanland und marschiert nun im Libanon ein, mit dem
Ziel, dessen südlichen Teil zu besetzen.
Die Phase, die wir derzeit durchleben, ist ein Beweis für eine
historische Wahrheit: Der Kapitalismus ist kein harmonisches,
rationalisierbares oder planbares System, da das gesamte kapitalistische
System nicht in der Lage ist, seine inneren Konflikte zu beseitigen, die
zuweilen - sogar in gewalttätiger Form - ausbrechen, wobei Krieg eine
unvermeidliche Folge ist.
Kriege müssen im Lichte ihrer konkreten sozialen und klassenbezogenen
Dynamiken interpretiert werden: Es sind die Bourgeoisien, die einander
"angreifen", nicht die breiten Massen der Lohnabhängigen, da diese in
keinem Land über das Kapital und die Macht verfügen, die den
ausschließlichen Vorteil eben jener Bourgeoisien ausmachen, die darum
kämpfen, sie weiterhin auszubeuten.
Es sind die "besitzlosen" Massen - jene, die nichts außer ihrer
Arbeitskraft besitzen -, die ausgebeutet, angegriffen und in die
blutigen Kriege des Kapitals hineingezogen werden: in der Ukraine ebenso
wie im Sudan, in Palästina, im Iran und im gesamten Nahen Osten sowie in
den mehr als fünfzig Konflikten, die Tod und immense Zerstörung bringen
und Zehntausende Menschen dazu zwingen, auf der Suche nach besseren
Lebensbedingungen aus ihren Ländern zu fliehen. Es ist notwendig sich
unbedingt bewusst zumachen, dass die Weltdiplomatie gerade von jenen
Bourgeoisien geprägt wird, die sich im Rahmen des allgegenwärtigen
imperialistischen Konflikts gegenseitig bekämpfen.
Was tun?
Angesichts der sich verschärfenden Krise des globalen Kapitalismus und
des Zusammenbruchs der internationalen Ordnung ist eine Lösung durch die
Arbeiter:innenklasse unabdingbar. Wir haben die Möglichkeit, den
Kapitalist:innen die Macht zu entreißen, wenn wir uns nur organisieren,
indem wir ihnen die Kontrolle über die Arbeitsplätze entreißen. Das ist
die einzigartige Position, die nur die Arbeiter:innenklasse einnimmt.
Sie ist unser Druckmittel gegenüber der herrschenden Klasse. Das ist
unsere beste Waffe, und wir müssen ihre Stärke ausbauen.
Wir müssen die Kämpfe zur Verteidigung der Lebensbedingungen der
Arbeiterklasse ausweiten und das anarchistisch-kommunistische Projekt
als das Ziel, das wir anstreben, neu beleben. Wir müssen die
internationalistische Einheit der Arbeiter*innen weltweit gegen
Militarismus und imperialistische Kriege stärken - gegen den Hunger, das
Elend, die Verwüstung und den Tod, die diese mit sich bringen.
Feiern wir den 1. Mai dieses Jahr auf den Straßen gemeinsam mit unseren
Genoss*innen, um unsere Stärke und internationale Solidarität zu
demonstrieren.
Es ist wichtiger denn je, uns zu vereinen, diesen Tag zu feiern und vor
allem für unsere Rechte zu kämpfen.
Der 1. Mai darf kein erstarrter Feiertag sein, an dem wir nur in
Erinnerungen an die Vergangenheit schwelgen. Er muss ein Sammelpunkt im
Kampf gegen Kapitalismus, Imperialismus und alle Formen der
Unterdrückung in der Welt sein.
Es gibt viel zu tun, denn wir haben eine Welt zu gewinnen.
https://www.dieplattform.org/2026/05/01/heraus-zum-1-mai-2026-internationales-anarchistisches-statement/#more-3580
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(de) Germany, FDA-IFA: Auf der Suche - Anarchistische Gruppe Nürnberg -- Online Vortrag - Indigenous Resistence in the Amazon region (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
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(en) Spaine, Regeneration: Organization: Efficiency vs. Militant Alienation By HEDRA ANARCHIST (ca, de, fr, it, pt, tr)[machine translation]
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