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(de) France, Pressemitteilung des UCL - Venezuela: Öl im Fadenkreuz des Imperialismus (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Wed, 11 Feb 2026 08:40:30 +0200
Am 3. Januar griff Washington Venezuela an, ohne die Zustimmung des
venezolanischen Kongresses einzuholen. Militärbasen und zivile
Infrastruktur wurden attackiert, um Präsident Maduro gefangen zu nehmen
und zu "exfiltrieren". Der US-Imperialismus ist zurück auf der
internationalen Bühne und bedroht die Sicherheit der Bevölkerung, deren
Ressourcen er begehrt. - Seit Trumps zweiter Wahl sind die bereits
bestehenden sino-amerikanischen Rivalitäten zum Hauptthema der
US-Geopolitik geworden. Hinzu kommt natürlich der Wettbewerb um
Ressourcen im Kontext einer schweren Umweltkrise. Trump versucht daher
zunehmend, seine politische, militärische und wirtschaftliche
Vorherrschaft über das, was er als sein "privates Jagdrevier"
betrachtet, zu festigen. Das Konzept des "Narkoterrorismus", eine
Verschmelzung der bekannten Rhetorik des "Kriegs gegen Drogen" und des
"Kriegs gegen den Terror", soll diese Operation rechtfertigen.
Angesichts eskalierender Konflikte zwischen imperialistischen Mächten
versucht die Trump-Administration nicht einmal mehr, supranationale
Gremien zu täuschen: Sie missachtet offen das Völkerrecht und bekräftigt
unmissverständlich ihre imperialistischen Absichten - mit der
Unterstützung Macrons und der Neutralität der Europäischen Union.
Denn Trump spricht nicht von einer angeblichen Wiederherstellung der
Demokratie, sondern von Öl. Venezuela verfügt neben bedeutenden Mineral-
und Gasvorkommen über die weltweit größten Ölreserven: ein Fünftel der
globalen Reserven. Doch seit 2019 leidet die venezolanische Bevölkerung
schwer unter einem US-Wirtschaftsembargo gegen Öl, das die Wirtschaft
schwächt und die Armut der Arbeiterklasse verschärft. Dieses Embargo hat
Venezuela gezwungen, sein Öl indirekt zu niedrigen Preisen zu verkaufen,
insbesondere über eine sogenannte "Geisterflotte" nach China. Trumps
Handeln wird Folgen für diesen Markt haben, sei es für China oder
Russland, deren Ölexporte den Krieg in der Ukraine finanzieren, oder für
Kuba, wo das Castro-Regime teilweise von venezolanischem Öl abhängig ist.
Während das Maduro-Regime autoritär und nicht mehr sozialistisch war -
wie die Repression gegen Arbeiter und revolutionäre Aktivisten belegt -,
darf man nicht vergessen, dass das US-Embargo diesen Wandel auslöste.
Wir dürfen nicht zulassen, dass Kritik an diesem Regime als Deckmantel
für imperialistische Einmischung missbraucht wird. Venezuela hatte
begonnen, sich vom Petrodollar-System zu lösen, das den Vereinigten
Staaten fast 50 Jahre lang erhebliche finanzielle Gewinne beschert und
ihre Hegemonie gesichert hatte. Genau diese Bedrohung für die
US-Wirtschaft scheint Trump mit Gewalt und Militäraktionen beseitigen zu
wollen.
Es ist schwer vorherzusagen, wie sich die Lage in den kommenden Wochen
entwickeln wird. Die venezolanische Regierung scheint mit Trump
verbündet zu sein, doch Milizen und Armeeeinheiten, deren Kommandeure
Maduro weiterhin treu ergeben zu sein scheinen, üben im Land weiterhin
erheblichen Einfluss aus. Die Ölinfrastruktur liegt aufgrund der
US-Sanktionen und der Korruption in Trümmern, was US-Ölkonzerne zögern
lässt, Venezuela auszubeuten. Daher ist es schwer zu sagen, ob Trumps
petrokoloniale Ambitionen Erfolg haben werden. Doch Trump hat seine
wahren Absichten offenbart: die US-Kontrolle über den amerikanischen
Kontinent zu sichern. Eines ist gewiss: Die Massen werden den Preis für
diese imperialistischen Ambitionen zahlen, sei es durch
Wirtschaftskrisen oder neue Militärinterventionen, wie sie Trump in
Grönland, Mexiko und Kolumbien androht.
Die Libertäre Kommunistische Union verurteilt diesen Angriff und
jegliche Einmischung der USA in Venezuela sowie anderswo auf der Welt
aufs Schärfste und ruft zur Teilnahme an allen Kundgebungen zur
Unterstützung des venezolanischen Volkes in den kommenden Wochen auf.
Nieder mit dem Petrokolonialismus, nieder mit dem Imperialismus!
US-Truppen raus aus Venezuela!
Libertäre Kommunistische Union, 13. Januar 2026.
https://www.unioncommunistelibertaire.org/?Venezuela-le-petrole-dans-le-viseur-de-l-imperialisme
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(de) France, OCL: "Eine Welt, die von Gewalt regiert wird." Der Angriff auf Venezuela und die kommenden Konflikte (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
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(de) France, UCL AL #367 - Politik - Verlagswelt: Das Kapital übernimmt die Bücher (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
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