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(de) France, UCL: Solidarität mit dem kurdischen Widerstand - gegen Gewalt, gegen Schweigen, gegen Straflosigkeit (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Tue, 10 Feb 2026 07:59:49 +0200
Dreizehn Jahre nach dem Mord an Fidan Dogan, Sakîne Cansiz und Leyla
Saylemez. ---- Vier Jahre nach dem Anschlag auf Emine Kara, Mîr Perwer
und Abdulrahman Kizil. ---- Als anarchistische Organisationen aus der
Schweiz (Midada), Deutschland (Die Plattform) und Frankreich (UCL)
stehen wir am 10. Januar 2026 in Paris an der Seite der kurdischen
Freiheitsbewegung - für Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit des
kurdischen Volkes. Am 9. Januar 2013 wurden die kurdischen
Aktivistinnen Sakîne Cansiz (Sara), Fidan Dogan (Rojbîn) und Leyla
Saylemez (Ronahî) im Pariser Büro des Kurdistan-Informationszentrums
ermordet. Sie wurden mit mehreren Schüssen in den Kopf getötet. Der
Täter, Ömer Güney, war mit den faschistischen Grauen Wölfen verbunden
und es gibt Hinweise, dass er im Auftrag des türkischen Geheimdienstes
MIT handelte. Bis heute ist die französische Justiz nicht zu einer
vollständigen Aufklärung gekommen, während sie sich weigert, den Fall
als terroristischen Anschlag einzustufen. Am 23. Dezember 2022 wurde
das kurdische Kulturzentrum Ahmet-Kaya im Pariser 10. Arrondissement von
einem bewaffneten Mann angegriffen. Drei Personen - Emine Kara, Mîr
Perwer und Abdulrahman Kizil - wurden ermordet, drei weitere schwer
verletzt. Der Täter hatte zuvor rassistische und nationalistische
Äusserungen getätigt und wurde als rechtsextrem eingestuft. Auch hier
bleibt die Frage offen, ob er allein handelte oder ob Hintermänner aus
dem türkischen Umfeld involviert waren. Beide Anschläge waren
politisch motiviert. Beide zielten auf die kurdische Freiheitsbewegung,
insbesonders auf ihre Frauen. Beide wurden von der französischen
Regierung nicht als terroristische Anschläge anerkannt. Beide bleiben
ungesühnt. Die Gewalt gegen die kurdische Freiheitsbewegung in Paris
ist kein Zufall. Sie ist politisch. Sie ist terroristisch. Sie ist Teil
einer Strategie, die von Ankara ausgeht, von den Grauen Wölfen getragen
wird und von europäischen Staaten oft gedeckt bleibt. Jedes Jahr im
Januar geht die kurdische Freiheitsbewegung in Paris auf die Strasse.
Nicht nur, um zu gedenken, sondern um zu fordern: Wahrheit.
Gerechtigkeit. Und vor allem: Die Freigabe der Geheimdienstakten zu den
Morden, um die Wahrheit überhaupt erst ans Licht zu bringen und
Gerechtigkeit möglich zu machen. Denn die französische Justiz hat bis
heute nicht aufgeklärt, wer hinter den Morden von 2013 stand. Und sie
weigert sich, den Anschlag von 2022 als terroristischen Akt zu benennen,
obwohl er gezielt Frauen und Aktivist*innen traf, die sich für Freiheit,
Demokratie und Frauenbefreiung einsetzten. Die kurdische Revolution
ist eine Frauenrevolution. "Jin Jiyan Azadî" - Frau, Leben, Freiheit -
ist kein Slogan. Es ist ein Programm. Ein Programm, das von den
Mörder*innen des türkischen Staates und seiner faschistischen
Verbündeten als Bedrohung wahrgenommen wird und deshalb gezielt bekämpft
wird. Mit Waffen. Mit systematischer Gewalt. Mit Schweigen. Die Grauen
Wölfe agieren nicht nur in der Türkei, sie sind in Berlin, in Basel, in
Strasbourg, in Brüssel, in Paris. Sie schlagen zu, wenn sie glauben,
dass niemand sie stoppen wird. Wir sagen: Nein. Wir stehen mit den
kurdischen Gemeinschaften. Mit den Frauen. Mit den Revolutionär*innen.
Am 10. Januar 2026 - auf der Strasse. Für Wahrheit. Für Gerechtigkeit.
Für die Freiheit des kurdischen Volkes. Bijî berxwedana gelê kurd! Vive
la résistance du peuple kurde! Es lebe der Widerstand des kurdischen Volkes!
Jin Jiyan Azadî!
Die Plattform, Midada, Union communiste libertaire
https://www.unioncommunistelibertaire.org/?Solidarite-avec-la-resistance-kurde-contre-la-violence-contre-le-silence-contre
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