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(de) Germany, Karlsruhe, ANIKA: Küchenschaben Text zum Tag gegen patriarchale Gewalt 25.11.25 - Kochen gegen das Patriarchat: (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Mon, 29 Dec 2025 08:34:23 +0200
Warum Ernährung und Befreiung zusammengehören ---- Wer zusammen kocht,
erschafft weit mehr als eine Mahlzeit. Die "Küche für Alle (KüfA)" ist
eine kleine, praktische Revolte gegen die Logik von Profit,
Überproduktion und Verschwendung. Hier wird gekocht, was andere
wegwerfen würden. Hier wird geteilt, was sonst ungleich verteilt ist.
Und hier essen Menschen zusammen, die in einer herrschaftsfreien
Gesellschaft selbstverständlich zusammensitzen würden. Und weil Kochen,
Putzen, Organisieren und Fürsorge in dieser Gesellschaft oft unsichtbar
gehaltene, zumeist weiblich zugeschriebene, Arbeiten sind, zeigt die
KüfA praktisch, dass Sorgearbeit gemeinsam, bewusst und solidarisch
getragen werden kann.
Freiheit fällt nicht vom Himmel. Sie wird gelebt, erkämpft und
ausprobiert. Genau das passiert in jeder KüfA. Vegane Gerichte,
solidarisches Teilen, gemeinsames Aufräumen. All das ist kein
moralischer Zeigefinger, sondern der Versuch, ein Stück Zukunft in die
Gegenwart zu holen. Diese Praxis trifft sich mit den Ideen des
AnarchaFeminismus. Denn eine Gesellschaft ohne Herrschaft kann es nicht
geben, solange patriarchale Gewalt, Ausbeutung und Abwertung weiterhin
den Alltag strukturieren. Patriarchat bedeutet nicht nur Schläge,
Kontrolle oder Übergriffe. Es steckt in Arbeitsverhältnissen, in
Familien-strukturen, in staatlichen Institutionen, in Sprache, Kultur
und Ökonomie. Es bedeutet, dass Männer als Gruppe mehr Macht und
Ressourcen besitzen.
Der AnarchaFeminismus sagt: Befreiung kann nicht delegiert werden. Keine
Partei, kein Staat, keine Avantgarde wird Frauen, FLINTA* oder andere
marginalisierte Menschen befreien. Emanzipation entsteht aus
Selbstorganisation, gegenseitiger Unterstützung und dem Mut, die eigenen
Lebensbedingungen selbst zu verändern. Es ist eine Illusion, dass "unter
Genoss:innen ja eh alle gleich" seien und die Überwindung von Staat und
Kapital den Sexismus mit beseitigen würde. Dieses Problem wird in
"Beziehungsweise Revolution" von Bini Adamczak an verschiedenen
historischen Beispielen aufgearbeitet.
Küche für Alle und AnarchaFeminismus treffen sich dort, wo Menschen
beginnen, die Beziehungen zwischen sich, Lebensmitteln, Arbeit und Macht
neu zu denken. Wo Hierarchien keinen Platz haben sollen. Wo wir nicht
nur den Hunger stillen, sondern den Wunsch nach einer Welt ohne Gewalt
und ohne Herrschaft. Am 25. November, dem Tag gegen patriarchale Gewalt,
erinnern wir uns daran, dass diese Gewalt kein Randphänomen ist. Sie ist
systemisch. Sie ist alltäglich. Und sie ist veränderbar.
Unsere Utopie? Eine Gesellschaft, in der niemand untergeordnet wird, in
der Menschen selbst über ihr Leben bestimmen, in der wir miteinander
leben statt übereinander. Eine Gesellschaft, in der Essen kein Luxus,
Sorgearbeit keine unsichtbare Pflicht und Freiheit kein Privileg ist.
Die KüfA kann ein Keim sein, in dem das Neue bereits im Alten gefunden
werden kann. Der Keim trägt die Qualität in sich, dass sich aus ihm eine
neue Gesellschaftsform entwickeln kann. Die verwendeten Gewürze in der
gesellschaftlichen Transformation geben den Geschmack der neuen
gesellschaftlichen Ordnung vor.
¡Ni Una Menos - Nicht eine weniger! ¡Vivas Nos Queremos - Wir wollen leben!
https://anika.noblogs.org/2025/11/26/kuechenschaben-text-zum-tag-gegen-patriarchale-gewalt-25-11-25/
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(en) Brazil, CAB: JORGINHO MELLO, ENOUGH OF THE PERSECUTION OF ACTIVISTS! (ca, de, fr, it, pt, tr)[machine translation]
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(en) France, OCL CA #355 - Alternative Current Issue 355, December 2025, is at the printers! (ca, de, fr, it, pt, tr)[machine translation]
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