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(de) Brazil, CAB: 22 JAHRE BUZU-REVOLT: AUF DEN STRASSEN SALVADORS FÜR EINE FAHRPREISSENKUNG! (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]

Date Thu, 30 Oct 2025 08:48:02 +0200


Im August 2003 fand in Salvador eine der bedeutendsten Volksmobilisierungen Brasiliens der jüngeren Geschichte statt. Mit einer horizontal, autonom und dezentral organisierten Studierendenführung ohne klare Führung war Salvador Schauplatz eines Kampfes für bessere städtische Mobilität. ---- Mit maroden Bussen, schlecht über die Stadt verteilten Flotten und hohen Fahrpreisen löste die Ankündigung der Busfahrpreiserhöhung einen Studierendenaufstand aus. Schätzungsweise 50.000 bis 80.000 Menschen gingen auf die Straße. Drei Wochen lang waren in verschiedenen Stadtteilen Straßen blockiert, ihre Hauptforderung war eine Fahrpreissenkung.

Der Aufstand zeichnete sich durch seine autonome Organisation aus, da die meisten Studierenden weder institutionellen politischen Organisationen noch Parteijugendgruppen angehörten. Sie lehnten auch Verhandlungen dieser Organisationen mit der Stadtverwaltung ab und demonstrierten damit den selbstverwalteten Charakter der Bewegung. Dezentralisierung war ebenfalls wichtig für die Entwicklung des Aufstands. Während sich die Schüler in Schulgewerkschaften organisierten und Demonstrationen in der ganzen Stadt stattfanden, hatte die Polizei Mühe, diejenigen zu unterdrücken, die ihre Rechte forderten.

Es wurden Erfolge erzielt, wie beispielsweise die Verbesserung des Halbtaxpreises, der Schülern an Sonn- und Feiertagen sowie in den Schulferien gewährt wurde. Zusätzlich wurde dieser Vorteil auch auf Studierende ausgeweitet, die an Studienvorbereitungskursen, Zusatzkursen und Aufbaustudiengängen im engeren Sinne teilnehmen. Der städtische Verkehrsrat wurde ebenfalls aktiviert, und die Studentenbewegung ist Mitglied des Vorstands.

Die Hauptforderung - eine Fahrpreissenkung - wurde jedoch nicht erfüllt. Es kam jedoch zu einer zweijährigen Fahrpreissperre, einem Sieg über den Carlismus und einer Demonstration der Mobilisierungskraft Salvadors.

Der Busaufstand war und ist ein nationaler Maßstab für soziale Proteste. Sie diente als Inspiration für die Kampagne "Freikarte für Florianópolis", den Drehkreuzaufstand und die Gründung der Freikartebewegung. Der Busaufstand und der Drehkreuzaufstand gelten als Vorläufer der Proteste vom Juni 2013, gerade wegen ihres autonomen Charakters, der Forderungen und des Profils der Demonstranten.

https://cabanarquista.com.br/22-anos-da-revolta-do-buzu-lutar-nas-ruas-pela-reducao-da-tarifa/
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