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(de) Germany, LIKOS: Demo fürs SubstAnZ am 24.2.2023 (ca, en, it, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]
Date
Mon, 11 Mar 2024 09:13:45 +0200
Gemeinsamer Redebeitrag von den libertären Kommunist*innen Osnabrück
(LIKOS) und No Lager auf der Demo "Osnabrück braucht SubstAnZ" am
24.02.2024. ---- Hi, wir sind von No Lager und Likos und gehören zu den
Gruppen, die sich im Substanz organisieren. Und das schon seit einer
ganzen Weile. Für die Menschen, die uns noch nicht so gut kennen: No
Lager, also wir und viele andere, ist ein lokaler, antirassistischer
Zusammenschluss. Wir organisieren uns gemeinsam gegen die rassistische
Gegenwart in Deutschland, Europa und darüber hinaus. Das heißt gegen
Abschiebungen, Lagerunterbringungen, rassistische Gesetze wie die
Dublin-Verordnung, gegen Ausgrenzung und Ausbeutung. Füreinander
einstehend nutzen wir sichtbare und unsichtbare Protest- und
Widerstandsformen. Wir gehen in unserer Arbeit von den Problemen aus,
die wir im Alltag erleben. Diese Erfahrungen ordnen wir politisch ein
und wehren uns dagegen.
Bei unseren Treffen kommen Menschen in ganz unterschiedlichen
Situationen und mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zusammen. Jeden
Donnerstag treffen wir uns dafür im Substanz. Manchmal geht es bereits
nachmittags los, um vor dem großen Plenum noch die Demo / den Infostand
/ die Kampagne zu planen, Fähigkeiten auszutauschen oder neue Banner zu
malen. Ab 18 Uhr laden wir wöchentlich zu unserem offenen
Anti-Abschiebe-Café ein. Alle Menschen sind eingeladen, sich hier über
Probleme auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen, Strategien zu
entwickeln, rechtlichen und emotionalen Support zu bekommen und Lösungen
zu finden. Der andere Teil der Gruppe erfreut sich am formidablen,
immer-frisch veganem Donnerstagsmenü, das unsere Freund:innen der
Küfa-Gruppe gezaubert haben.[Jubel!] Um Punkt 19 Uhr[Zwinker]lassen wir
uns dann im großen Plenumsraum auf die Sofas plumsen. Und dann wird
pleniert. Wir sprechen über anstehende Veranstaltungen und Aktionen,
tauschen uns aus über Aktuelles, streiten, diskutieren, werden bei der
ganzen Scheiße die passiert, die verabschiedet, beschlossen,
durchgedrückt und ignoriert wird, verdammt wütend auf Staat, Cops und
Abschiebebehörden,fühlen uns manchmal ohnmächtig gegen diese, bauen uns
wieder auf, trinken Tee und albern rum. Zum Ausklang des Abends gibts
Bier oder Schorle unten in der Kneipe und wir räumen natürlich die
Spülmaschine aus und ein.
Auch an all den anderen Tagen steht uns das Substanz offen: Wir treffen
uns in diesen und jenen Gruppen nochmal, wir veranstalten oder besuchen
Vorträge, Workshops oder feiern wilde Partys, um unsere Solikasse
aufzufüllen (wahlweise mit oder ohne Karaoke). Ihr merkt - hoffentlich
haben wir das glaubhaft rüberbracht - wir fühlen uns im SubstAnZ
pudelwohl. Das soll so bleiben und wir möchten weiterhin Menschen in
diesen Ort einladen. Wir wollen uns weiterhin gemeinsam hier
organisieren, uns kennenlernen, gegenseitig helfen und vernetzen. Wir
möchten weiterhin Politik von unten links in diesen Räumen machen. Wir
wollen noch viele Partys, Veranstaltungen, Lesungen, Workshops, kurze
und ganz lange Plena und Mahlzeiten hier erleben. Wir lassen uns unser
SubstAnZ nicht wegnehmen! Wir wollen bleiben und wir werden bleiben!!!
Und die Menschen von Likos sicherlich auch.
Hallo, wir sind die Libertären Kommunist*innen Osnabrück (Likos) und
auch wir brauchen das SubstAnZ. Uns gibt es jetzt acht Jahre - man darf
anzweifeln, dass es uns ohne das SubstAnZ so lange geben würde, denn
ohne linke Räume lässt sich kaum eine linke Organisierung auf die Beine
stellen. Unsere politische Arbeit ist sowohl Theorie wie Praxis und
beides ist darauf angewiesen, dass es das SubstAnZ gibt.
Wir sind überzeugt, dass es wichtig für linke Politik ist, sich zu
erklären, was man gesellschaftlich verändern und abschaffen will, warum
die Gesellschaft so ist wie sie ist und wie eine andere Gesellschaft
aussehen könnte. In unserem Fall meint das z.B. eine materialistische,
anti-autoritäre Herangehensweise an Themen wie Rassismen, Sexismus und
Antisemitismus. Wir möchten betonen, dass neben Praxis eben auch
kontinuierliche Theoriearbeit kollektive Räume braucht. Ein Buch kann
man zwar alleine lesen, aber sich den Inhalt gemeinsam zu erklären und
zu diskutieren, sich beim Verstehen gegenseitig zu unterstützen, das
geht nur zusammen.
Dagegen anzukämpfen, dass man seinen falschen Frieden mit den
gesellschaftlichen Verhältnissen macht, ist deutlich angenehmer und
durchdachter wenn Menschen dafür zusammenkommen anstatt in ihren
politischen Filterblasen zu vereinzeln. Bildungsveranstaltungen in Form
von Vorträgen, Workshops usw., die unbequeme Themen behandeln und Leute
nicht per se ausschließen, sind gar nicht denkbar ohne Räume wie das
SubstAnZ. Weder ein Online-Vortrag noch ein Vortrag in der Uni kann das
ersetzen. Die Zeit der Corona-Pandemie hat das mehr als deutlich
gemacht. Es geht bei politischen Vortragsveranstaltungen, bei Partys,
bei Kneipen, bei eigentlich allem eben immer auch darum, dass wir als
Linke zusammenkommen, streiten, uns gegenseitig ein Korrektiv sind.
Und für unsere Praxis? Natürlich brauchen wir dafür Räume. Ohne SubstAnZ
kein Ort um Demonstrationen zu planen, kein Ort um Transparente zu
malen, kein Lagerraum, kein Ort um Solidaritätsarbeit zu leisten, Flyer
gemeinsam zu diskutieren usw. Oder um aktuelle konkrete Beispiele zu
nennen: Wir sind gerade Teil der antifaschistischen Mitmach-Kampagne
"Den Rechten die Räume nehmen". Diese macht der AfD in Osnabrück seit
über einem halben Jahr das Leben schwer. Sie haben ihren Ort verloren um
sich zu treffen und kein StandLuchar contra una falsa paz con las
condiciones sociales es mucho más placentero y reflexivo cuando las
personas se reúnen con este propósito en lugar de aislarse en sus
burbujas de filtro político. Los eventos educativos en forma de
conferencias, talleres, etc. que aborden temas incómodos y no excluyan a
las personas per se son impensables sin espacios como SubstAnZ. Ni una
conferencia en línea ni una conferencia en la universidad pueden
reemplazar eso. La época de la pandemia del coronavirus lo ha dejado más
que claro. En las conferencias políticas, en las fiestas, en los bares,
de hecho, siempre se trata de que nosotros, los de izquierda, nos
reunamos, discutamos, nos corrijamos unos a otros.
¿Y para nuestra práctica? Por supuesto que necesitamos espacio para
esto. Sin SubstAnZ, no hay lugar para planificar manifestaciones, ni
lugar para pintar pancartas, ni espacio para guardar cosas, ni lugar
para hacer trabajo solidario, discutir folletos juntos, etc. O, por
poner ejemplos concretos actuales: actualmente somos parte del grupo
antifascista. Campaña de participación "Quitándole espacio a la
derecha". Esto hace más de seis meses que la vida del AfD en Osnabrück
sea difícil. Perdieron su lugar de reunión y ningún stand en el centro
de la ciudad quedó sin una contraprotesta. La última vez que salimos a
la calle con más de 2.000 personas fue el 27 de enero bajo el lema
"Todos juntos contra el fascismo". Una campaña como ésta es impensable
sin SubstAnZ. En concreto, esto significa que el trabajo antifascista y
la lucha contra el AfD se verán debilitados en Osnabrück si no existe
SubstAnZ, y esto en un momento en el que parece que incluso los últimos
se han dado cuenta de que el giro a la derecha en Alemania ¡es un problema!
La izquierda extraparlamentaria en particular, ya sea No Lager,
nosotros, el movimiento climático o las campañas de Antifa, ¡necesita
espacios de izquierda! Los necesitamos como infraestructura elemental. Y
no dejaremos que nos los quiten. Salgamos juntos a las calles en los
próximos meses.
¡La sustancia permanece! in der Innenstadt blieb ohne Gegenprotest.
Zuletzt waren wir mit über 2000 Leuten am 27. Januar unter dem Motto
"Alle zusammen gegen den Faschismus" auf der Straße. So eine Kampagne
ist nicht denkbar ohne das SubstAnZ. Das heißt ganz konkret
antifaschistische Arbeit und der Kampf gegen die AfD werden in Osnabrück
geschwächt, wenn es kein SubstAnZ gibt - und das in einer Zeit, in der
es scheinbar auch bei den Letzten angekommen ist, dass der Rechtsruck in
Deutschland ein Problem darstellt!
Gerade die außerparlamentarische Linke, ob No Lager, wir, die
Klimabewegung oder Antifa-Kampagnen brauchen linke Räume! Wir brauchen
sie als elementare Infrastruktur. Und wir werden sie uns nicht nehmen
lassen. Gehen wir gemeinsam in den kommenden Monaten auf die Straße.
SubstAnZ bleibt!
https://likos.noblogs.org/2024/02/25/demo-fuers-substanz-am-24-2-2023-redebeitrag/
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