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(de) France, UCL AL #346 - Antifaschismus, Deutschland: Bürgertum und Rechtsaußen Hand in Hand (ca, en, it, fr, pt, tr)[maschinelle Übersetzung]

Date Sat, 9 Mar 2024 11:06:23 +0200


In Deutschland hat ein Presseartikel gerade die Verbindungen zwischen der Rechten, der extremen Rechten und dem Großbürgertum im Rahmen eines Projekts zur "Remigration" deutscher Bürger offengelegt. Werden diese Enthüllungen wenige Monate vor den Regional- und Europawahlen ausreichen, um die politische Dynamik umzukehren? ---- Am 10. Januar enthüllte das deutsche investigative Medium Correctiv die Anwesenheit von Mitgliedern, die der Führung der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Deutschlands größter rechtsextremer Partei, nahe stehen, zusammen mit anderen Neonazi-Extremisten bei einem Treffen in November in Potsdam bei Berlin[1].

Der Österreicher Martin Sellner, eine Figur der radikalen Identitätsbewegung, stellte sein Ausweisungsprojekt vor, das bis zu fast 2 Millionen Menschen in Nordafrika betreffen könnte, darunter Ausländer und Asylbewerber, aber auch deutsche Staatsbürger. Der braune Nationalspieler ist in vollem Gange: Sellner, in seiner Jugend Neonazi, steht heute der ehemaligen Identitären Generation und der Neuen Rechten nahe und lässt sich von Konzepten inspirieren, die Zemmour verteidigt.

Traurige Erinnerungen
Diese Enthüllungen waren besonders schockierend und erinnerten insbesondere an den Plan der Nazis, 1940 in Madagaskar vier Millionen Juden zu vertreiben. Sie lösten eine Welle der Empörung im Land aus: Mehr als 1,4 Millionen Menschen demonstrierten seit dem 19. Januar in ganz Deutschland[2].

In manchen Städten, etwa in München, konnten die Demonstrationen wegen ihrer Masse gar nicht erst beginnen. Zusätzlich zu den Demonstrationen haben viele politische Führer von rechts, von Sozialdemokraten und von links, Religionsvertreter und sogar Trainer der deutschen Fußballmeisterschaft zur Mobilisierung gegen die AfD aufgerufen. Es wird sogar ein Plan geprüft, die Partei zu verbieten, da die Positionen der Partei verfassungswidrig seien.

Eines der auffälligsten Elemente ist die Präsenz neben Identitären und bekennenden Radikalen auch von Mitgliedern der wichtigsten rechten Partei (der CDU) und großbürgerlichen Leuten. In Deutschland wie anderswo sind Rassismus und Faschismus die Werkzeuge der Bourgeoisie und die extreme Rechte ihr bester Verbündeter.

Trotz dieser populären antifaschistischen Dynamik bleiben die Umfragen sehr gut für die rechtsextreme Partei, die bei den Wahlabsichten bei regionalen Teilwahlen hinter der konservativen Partei auf dem zweiten Platz und in der ehemaligen DDR, den ärmsten Gegenden der ehemaligen DDR, sogar auf dem ersten Platz liegt das Land, in dem es sich am besten etabliert hat.

Ein weiterer Beweis dafür, dass moralischer und reaktionärer Antifaschismus nicht ausreicht, um einen Trend umzukehren. Im Gegenteil, wir müssen die Wurzeln des Fortschritts der extremen Rechten angreifen, insbesondere die Armut, die Krise des Kapitalismus und die rassistischen und migrantenfeindlichen Diskurse, die sich seit Jahren entwickeln. Nur so kann langfristig eine massive, antifaschistische soziale Bewegung aufgebaut werden, in Deutschland wie in Frankreich.

Hugo (UCL Montreuil)

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[1]"In Deutschland plant die extreme Rechte heimlich die "Rückwanderung" von Millionen Bürgern", Mediapart, 15. Januar 2024.

[2]"In Deutschland haben nach Angaben der Organisatoren seit Freitag mehr als 1,4 Millionen Menschen gegen die rechtsextreme AfD demonstriert", Le Monde mit AFP, 21. Januar 2024

https://www.unioncommunistelibertaire.org/?Allemagne-Bourgeoisie-et-extreme-droite-main-dans-la-main
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